Grenzübergreifende Fahndung | Rat Hund Tat
Grenzübergreifende Fahndung

Grenzübergreifende Fahndung

Illegal eingeschleuste Welpen, das Thema geriet nur in den Hintergrund, bleibt dennoch weiterhin aktuell.

In Mülheim-Speldorf stoppte eine Polizeistreife einen Lieferwagen mit rumänischem Kennzeichen. Die Überprüfung, die eher zufälligerweise geschah, stellte sich als glückliche Fügung für das »Transportgut« heraus. Im Frachtraum saßen 38 Hunde in Käfigen, überwiegend Welpen und eine trächtige Hündin.

Nebst der Polizei war ein Vertreter des Veterinäramts und Stephan Witte von der Tierrettung Essen e.V. vor Ort. Alle Hunde wurden konfisziert und dem Tierschutz übergeben, denn keines der Tiere war gesund.

Von Fieber und Diarrhö, einige wiesen Verletzungen auf, über Schnupfen und entzündete Augen zeigten sie die typischen Erkrankungen geschmuggelter Hunde.

Woher die Hunde stammen ist bisweilen unklar. Die beiden Fahrer gaben zu Protokoll, sie seien zu Hunde-Paten in Deutschland und der Niederlande unterwegs. Obwohl sie gegen das Tierschutzgesetz verstießen, durften die Männer, nach Aufnahme ihrer Personalien, weiterfahren.

Die Heimtierausweise zeigen eindeutig falsche Angaben zum Alter der Hunde und ihrer Herkunft. Bislang konnte noch nicht geklärt werden, ob es sich bei den Tieren um Straßenhunde, Tiere aus Tötungsstationen oder von »Massen-Vermehrern« handelt.

Auf der Suche nach den Initiatoren leitete die Polizei Ermittlungen zu den angeblichen Paten in Deutschland und grenzübergreifend, und zu dem Transportunternehmen ein. »Wir recherchieren europaweit, um zu ermitteln, ob es Adressaten für die Hunde, ob es etwa Eigentumsnachweise wie Kaufverträge gibt«, erklärt der Stadtsprecher.

Den beschlagnahmten Hunden geht es indes besser. Sie wurden auf verschiedene Tierheime verteilt, die trächtige Hündin gebar wenige Tage später neun Welpen.

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