Augenscheinlich unfassbar | Rat Hund Tat
Augenscheinlich unfassbar

Augenscheinlich unfassbar

April 2016 - die Meldungen über vergiftete Hunde bleiben aktuell.

In Kulmbach fraß ein Hund einen Giftköder und konnte gerade noch gerettet werden. In Amelinghausen legten Täter in der Oldendorfer Straße Köder aus, Berlin zählte von April 2015 bis heute über 120 Giftköder in der Stadt, im österreichischen Hornstein überlebte ein Hannoveranerrüde nur knapp.

Täglich gehen neue Meldungen dieser Art durch die Presse.

In Essen trainiert Hundetrainer Dennis Panthen seinen Schäferhund Daemon auf das Aufspüren von fressbaren Giftködern. Ein nicht ganz risikoloses Unterfangen, denn der Hund darf keinesfalls den Köder aufnehmen. D. Panthen erklärt, er habe seinem Hund sozusagen über ein Tauschgeschäft das reine Anzeigen des Köders beigebracht. Findet der Hund einen Köder, legt er sich ab und wartet auf seinen Menschen. Als Belohnung erhält er ein Spielzeug oder Ähnliches. Der Erfolg des Trainers spricht für sich.

Die Empfehlungen der Polizei und anderer Behörden lautet weiterhin: Hundehalter sollten den Bereich meiden, die Leinenpflicht sollte eingehalten werden, Hunde sollen Maulkörbe tragen, der Hundehalter sollte an seinem Ansehen arbeiten und andere gute Ratschläge.

Es wird, wie so oft, das Problem auf die Betroffenen abgewälzt.

Was ein Hundetrainer im Privaten mit seinem Hund schafft, sollte doch erst recht von einem Diensthund zu bewerkstelligen sein. Und da Hund und Herrchen Staatsbedienstete sind, die mit dem Schutz und der Sicherheit der Bevölkerung betraut sind, wäre die reine Präsenz eines Diensthundes in gefährdeten Gebieten zumindest ein Zeichen der Handlungsbereitschaft unserer Polizei. Zudem könnte er die Spur des Täters aufnehmen, die ein ausgebildeter Suchhund finden kann.

Das Giftköder-Problem gibt es bereits seit einigen Jahren, doch zu einer Festnahme kam es bisher nicht, zumindest nicht öffentlich.

Fakt ist jedoch, dass erst Verhaftungen zu einer Abschreckung dieser feigen Taten führen können. Doch ohne eine Verfolgung der Funde, werden die Kriminellen weiter Tiere und Menschen in Gefahr bringen.

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