Hund am Fahrrad | Rat Hund Tat
Hund am Fahrrad

Hund am Fahrrad

Bei schönem Wetter in Begleitung des Hundes eine Radtour zu unternehmen, ist eine erholsame Freizeitbeschäftigung für den Menschen. Hunde hingegen ziehen vermutlich andere Aktivitäten vor.

Das reine Laufen oder Rennen ist für unsere Vierbeiner, je nach Rasse und Charaktertyp, eine quantitative Auslastung ohne opportune Aussicht auf Erfolg. Gleichwohl kann es die Gesunderhaltung und Kondition des Hundes begünstigen, beachten die Menschen einige Regeln.

Radeln ist anstrengend für Mensch und Hund. Das Herz-Kreislaufsystem läuft bei der Dauerbelastung auf Hochtouren. Umso relevanter sind die Temperaturverhältnisse. Bei trockener Hitze sollte der Hund besser daheim im Kühlen verweilen, sofern die geplante Strecke nicht durch erfrischende, schattige Wälder verläuft.

Das Mitlaufen am Fahrrad muss ein Hund zunächst lernen.

Für viele Hunde wirkt es befremdlich, wenn ihr Mensch sich plötzlich schnell fortbewegen kann. Sie springen am laufenden Rad hoch, bellen, schnappen in die Hosenbeine oder kreuzen womöglich vor dem Rad. Hunde mit ausgeprägtem Jagdinstinkt, die angeleint am Rad laufen, könnten plötzlich die Richtung ändern, wenn sie Wild entdecken. Riskante Situationen, bei der ein Sturz nicht selten ist. Um den Hund an die Radbegleitung zu gewöhnen, sollten Menschen die Praxis in gesicherter Umgebung üben. Hierbei sollte zudem am zuverlässigen Rückruf geübt werden, damit der Hund später frei am Rad laufen kann.

Zur konditionellen Steigerung des Hundes sollten die ersten Touren nur wenige Minuten bzw. kurze Strecke ergeben.

Das gilt insbesondere für übergewichtige Hunde. Ähnlich wie beim Menschen, bekommen auch sie eine Art Muskelkater, der durch eine Gewöhnung an die andauernde Belastung vermieden wird. Muskeln, Gelenke und Bänder werden anders beansprucht, als bei dem klassischen Spaziergang. Um hier keinen Schaden anzurichten, sollte der Hund komplett ausgewachsen sein. Dennoch kann das Training bereits im Junghundealter mit Achtsamkeit beginnen.

Die Pfoten von jungen Hunden sind empfindlich, da sich die dicke Hornhautschicht erst bilden muss. Bei erwachsenen Hunden ist die schützende Hornhaut bereits vorhanden, wird aber durch heißen Asphalt, Schotter, Splitt und Glassplitter rissig und bedarf einer sorgfältigen Pflege, damit der Hund die nächste Radtour schmerzfrei mitlaufen kann.

Das Tempo des Radlers richtet sich nach der Gangart des Hundes, einige von ihnen präferieren den Galopp, andere bevorzugen den Trab, sowie nach seiner Kondition. Der Untergrund sollte weich und federnd sein, wie auf Wiesenwegen und Waldböden. Das schont die Gelenke und verhindert rissige Pfoten.

Legt der Mensch zudem regelmäßig Pausen ein, in denen der Hund verschnaufen und trinken kann, sollte einer erholsamen Radtour nichts mehr entgegenstehen.

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