Secondhand Hunde | Rat Hund Tat
Secondhand Hunde

Secondhand Hunde

Für Menschen, die einem Hund ein neues Zuhause bieten möchten, könnte ein Hund aus zweiter Hand ideal sein, speziell, wenn es kein Welpe sein soll.

Welpen stellen höhere Anforderungen an ihre Menschen als ein erwachsener Hund. Welpen sind neugierig und voller Tatendrang. Sie möchten lernen, was wichtig und richtig ist im Leben und haben einen Anspruch auf eine artgerechte Hundeerziehung. Kommt der Mensch auf den Hund, sollte er bedenken, dass sich nur wenige Welpen so nebenbei erziehen lassen. Um dennoch einen Hund bei sich einziehen lassen, könnte ein Secondhand Hund eine passende Alternative sein.

Als Secondhand Hund, also Hund aus zweiter Hand, bezeichnen wir die Hunde, die von ihren Besitzern aus der Not heraus abgegeben werden müssen. Oftmals sind es veränderte Lebensumstände wie Wohnort- oder Arbeitswechsel, auftretende Erkrankungen oder Ähnliches. Das bedeutete, dass nicht der Hund seine Abgabe verursachte.

Die meisten Secondhand Hunde kommen aus dem näheren Bekanntenkreis.

Eine gute Voraussetzung, um Antworten auf vielerlei Fragen zu bekommen. Die meisten Menschen trennen sich nicht leichtfertig von ihrem Hund. Betroffene Hundehalter suchen verständlicherweise immer sorgfältig neue Besitzer. Gestehen Sie diesen Hundehalter zu, Sie ebenso mit Fragen zu löchern, wie Sie es über den Hund auch tun werden.

Secondhand Hunde brauchen eine Eingewöhnungszeit.

Lebte der Hund lange Zeit bei seinem Besitzer, hat er dessen Lebensgewohnheiten weitestgehend adaptiert. Selbst, wenn er oft und lange alleine bleiben musste, was beispielsweise der Grund für die Abgabe sein könnte, ist seine bisherige Familie sein Lebensmittelpunkt gewesen.

In einer neuen Familie muss sich der Hund zunächst zurechtfinden. Hunde sind sehr sozial lebende Wesen, die bei einem Wechsel von einem Rudel zum anderen trauern könnten. Ganz gleich wie gut es ihnen zuvor ergangen ist.

Als neuer Besitzer eines Secondhand Hundes sollte man immer bedenken, dass der Hund bereits das Zweite mal von seiner Sozialgemeinschaft getrennt wird. Das kann Verlustängste schüren, so dass der Hund »neuerdings« Probleme hat, alleingelassen zu werden.

Ein neues, unbekanntes Lebensumfeld kann also dafür sorgen, dass der Hund plötzlich Probleme zeigt, die er zuvor nicht hatte.

Stellt sich der neue Hundebesitzer darauf ein, dass ein Secondhand Hund nicht zwingend »easy going« ist, wird er nicht überrascht sein und für den Hund Lösungen finden.
Für Hunde ist es viel einfacher, sich mit einem neuen Lebensumfeld vertraut zu machen, wenn sie nicht zu sehr in Watte gepackt werden. Damit ist gemeint, statt auf eine mögliche Trauer des Hundes einzugehen, er beispielsweise die Hausregeln der Familie lernt und mit artgerechter Beschäftigung ausgelastet wird. Vor allem Kopfarbeit hilft dem Hund sich nicht seiner Trauer hinzugeben.

Grundsätzlich sorgt beim Hund das Lernen von für ihn sinnvollen Dingen für einen Vertrauensaufbau zu seinem neuen Menschen. Je mehr Vertrauen ein Hund zu seinem Menschen hat, umso geringer seine Probleme.

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