Sozialisierungsphase (8. - 12. Woche) | Rat Hund Tat
Sozialisierungsphase (8. - 12. Woche)

Sozialisierungsphase (8. - 12. Woche)

In der Prägungsphase bestand der Lernmechanismus daraus, dass der Welpe etwas getan hat und dann daraus etwas gelernt hat. Jetzt in der Sozialisierungsphase wirkt dagegen die Umwelt auf den Hund ein und er kann so Erfahrungen sammeln.

Zunächst geht es hierbei um eine Verfeinerung der Sozialkommunikation. Dies findet nicht nur zwischen Mensch und Hund statt, sondern auch zwischen dem Hund und seinen Artgenossen. Auffällig ist in dieser Zeit auch, die verstärkte Ausbildung des Kontaktes zwischen den Welpen und dem Vaterrüden, wenn die Welpen noch bei den Hundeeltern sind und vom Züchter noch nicht an den neuen Besitzer weitergegeben wurden.

Zu Erziehung gehört unter anderem auch das Festlegen und Kreieren von Verboten.
Legt der Vaterrüde einen Knochen in der Nähe des Welpen ab, wird von diesem ein bestimmtes Verhalten erwartet. Sobald der Welpe sich dem Knochen nähert, beginnt der Vater zu knurren oder schiebt das Junge beiseite.  Hier reagiert somit die Umwelt auf das Tun des Welpen, und lehrt diesem somit, dass der Knochen im Besitz des Vaters ist und diesen zu berühren verboten.
Dies dient auch als Beispiel für die Entwicklung des sozialen Lernvermögens.

Weiterhin sollte ein Aspekt der Erziehung die soziale Normierung sein (normieren= regeln). Während der Welpe in der Prägungsphase erkannt hat, dass beispielweise ein Regenschirm nicht bedrohlich ist, sollte er nun lernen, dass dieser nicht zum Anknabbern zur Verfügung steht.

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