Haut und Fell | Rat Hund Tat
Haut und Fell

Haut und Fell

Da beim Hund  den unterschiedlichen Hautbereichen verschiedene Anforderungen zukommen, ist die Haut  je nach Körperteil anders geprägt.

Grundsätzlich aber besteht die Oberfläche der Hundehaut aus einer relativ dünnen  Epidermis (Oberhaut), deren Zellen häufig erneuert werden. Ihr kommt daher eine klare Schutzfunktion zu.
Unmittelbar darunter befindet sich die Dermis (Lederhaut). Sie ist insgesamt dicker, viel derber und sowohl elastisch als auch sehr flexibel.

Die Haut der Fußballen ist sehr dick und strapazierfähig, da sie stark beansprucht wird. Sie muss sowohl das Gewicht des Hundes tragen als auch ist sie den oft rauen Oberflächen des Bodens ausgesetzt.

Zwei Bespiele für sehr dünne Haut sind dagegen die Analdrüsen und die Ohren.

Die flexible  Haut der Drüsen ermöglicht die Abgabe von Stuhlgang und einer Substanz (Pheromone) die zur Markierung des Territoriums dient.
Auch bei den Ohren ist die Flexibilität und Beweglichkeit sehr  wichtig, da Hunde sie unter Anderem zur Körpersprache einsetzen.

Das Hundefell jeder Rasse, trotz unterschiedlichster Ausprägungen und Optik, folgt nahezu den gleichen Gesetzmäßigkeiten: Dabei unterscheidet die Wachstums-, Übergangs- und Ruhephase. Sobald ein neues Haar nachgeschoben wird, wird das alte Haar abgestoßen.

Die Haardichte dagegen ist nicht nur von der jeweiligen Rasse abhängig, sondern es fällt auch generell auf, dass die weiblichen Hunde eine geringere Haardichte aufzuweisen haben als die Männlichen. Dieser hormonelle Faktor wird auch besonders deutlich bei der Kastration einer Hündin, deren Felldichte sich anschließend erhöht. Bei Hormonbildungsschwankungen von Hirnanhangs-, Schild- und Nebennierendrüse kommt es ebenfalls zur Veränderung der Felldichte.

Äußere Faktoren die das Fellwachstum beeinflussen, sind Umgebungstemperatur, Tageslichtlänge, Ernährung, Stress und genetische Einflüsse. Bei Hunden die sich überwiegend im Freien aufhalten fällt auf, dass sie im Frühjahr und im Herbst am stärksten abhaaren, da es hier einen Wechsel zwischen kurzem Sommerfell und langem Winterfell gibt. Bei Tieren, die sich dagegen überwiegend in zentralgeheizten Räumen und temperaturkonstanten Umgebungen aufhalten ist dies weniger bis selten der Fall.

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