Herzkreislaufsystem | Rat Hund Tat
Herzkreislaufsystem

Herzkreislaufsystem

Wie für Säugetiere typisch, besitzt der Hund ein sehr effizientes Herzkreislaufsystem, welches es ihm ermöglicht, zumindest kurzfristig hohe körperliche Leistungen zu erbringen.

Die roten Blutkörperchen sind für den Sauerstofftransport über das Blut zuständig. Deren Bildung bzw. Speicherung findet in der Milz und im Rückenmark statt. Das Blut wird durch kapillare Arterien in den gesamten Körper verteilt.  Je nach Belastung werden prozentual veränderliche Mengen in unterschiedliche Körperregionen befördert. Obwohl das Gehirn des Hundes verhältnismäßig klein ist, erhält es in Ruhe etwa 15 bis 20 Prozent das durch die Lunge mit Sauerstoff angereicherten Blutes.

Sobald der Hund jedoch einer körperlichen Anstrengung ausgesetzt ist, wird mehr Sauerstoff verbraucht und es entsteht folglich mehr Kohlenstoffdioxid und andere Abfallprodukte. Hierauf reagiert das Herz-Kreislauf-System automatisch mit einem erhöhten Blutstrom durch Herz und Lungen und somit auch mit einer Erhöhung der Herzschlagfrequenz.

Durch hormonelle Steuerung wird zum Ausgleich der Blutfluss in der Region der Verdauungsorgane vermindert. Den Muskeln kann durch diesen Vorgang bis zu 90 Prozent des Blutflusses zukommen, was dem Hund folglich Kraft zur Verfügung stellt. Dies ist dem Menschen in einem solchen Umfang nicht möglich.

Das entstehende Kohlenstoffdioxid wird  in den Lungen mit Sauerstoff ausgetauscht, während das durch Abfallstoffe verunreinigte Blut durch Filtration in den Nieren wieder gereinigt wird.
Somit schließt sich der „Kreislauf“.

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