Skelettaufbau und Bewegungsapparat | Rat Hund Tat
Skelettaufbau und Bewegungsapparat

Skelettaufbau und Bewegungsapparat

Bei der bloßen  Betrachtung  eines Hundes, würde man zunächst nicht annehmen, dass die Anatomie des Menschen und die des Hundes vergleichbar ähnlich strukturiert sind.

Dies ist jedoch trotz unterschiedlicher Körpergrundhaltung der Fall, lediglich das Schlüsselbein fehlt bei den Hunden, was in folgender Beschreibung deutlich werden soll.

Obwohl sich die vielzähligen anerkannten Hunderassen in ihrer Erscheinung sehr unterscheiden, haben alle die exakt gleiche Anzahl an Knochen.

Unterschiede von Rasse zu Rasse treten lediglich bei der Zahl der Schwanzwirbel auf - ein Spektrum von 3 bis 26 Wirbel ist gegeben. Weiterhin unterscheiden sich die Knochen in Länge, Dicke und Dichte. Selbst innerhalb einer Rasse können Abweichungen innerhalb der Knochenstruktur auftreten.

Der Schädel umgibt das Hundegehirn mit sehr tiefen Höhlen, die somit Augen und Ohren optimalen Schutz bieten. Ein Unterscheidungskriterium zwischen den Rassen ist auch eine große Variation an möglichen Schädelformen.
Kopf und Hals sind über ein Kugelgelenk miteinander verknüpft. Daran schließt das Skelett des Hundes an, das aus langen Rippenpaaren besteht, die Leber, Herz, Lunge und viele  weitere inneren Organe schützen. Die Rippen können weiterhin in drei Gruppen gegliedert werden: Die ersten 9 Rippenpaare sind über Knorpel mit dem Brustbein verbunden, die darauffolgenden 3 Paare sind am Stamm verbunden und lediglich das letzte und kürzeste 13. Rippenpaar liegt frei vor.

Die flexible Bewegung beim Laufen wird durch freie Schulterblätter begünstigt, unterhalb derer sich der Oberarmknochen (Humerus) befindet. Dieser anatomische Aufbau begrenzt die Vorwärtsschrittlänge des Vorderbeins.

Die Hüfte, die wiederum mit einem Kugelgelenk ausgestattet ist, stellt die bewegliche Verbindung zwischen Oberschenkelknochen und Becken dar. Diese wird auch durch faserige, elastische Bänder und eine starke Muskulatur gestärkt. Die Schmierflüssigkeit in den Gelenkkapseln dient als effizienter Dämpfmechanismus.

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