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Biologisch artgerechte Rohfütterung

Hunde sind Beutegreifer und zählen damit zu den Fleischfressern (Karnivoren), was anhand des Gebisses deutlich zu erkennen ist. Karnivoren (Fleischfresser) können von ihrer Beute fast alles fressen. Innereien, Mageninhalt, Fell, Knochen, Muskelfleisch und Fett liefern ihnen essenzielle Nährstoffe.

Der Organismus von Kaniden ist perfekt für die Verwertung von hochwertigem Eiweiß und Fetten ausgestattet.

Bei einem hohen Energieumsatz ziehen sich Hunde ihre Vitalität aus dem fetthaltigeren Fleisch. Fette liefern bei der Verbrennung mehr Energie als Zucker aus z. B. Kohlenhydraten von Getreide.

Bei der biologisch artgerechten Rohfütterung, kurz BARF, wird auf die ursprüngliche Ernährung des Hundes geachtet. Der Hauptbestandteil des Futters sollte zu ca. ⅔ aus hochwertigem Fleisch, Fisch und Geflügel bestehen, das restliche Drittel aus einem Brei von Gemüse, Kräutern, Öl, Obst und Kalziumlieferanten. Im pürierten Zustand sind Obst und Gemüse leichter verdaulich.

Bei der Verarbeitung der Zutaten ist auf Hygiene zu achten. Gemüse, Obst und Kräuter gründlich Waschen und entkernen. Einige Obst- und Gemüsesorten können mit Schale verfüttert werden, wenn sie ohne Pflanzenschutzmittel gewachsen sind. Zusätzlich können Wildkräuter, Nüsse, Kerne und Samen beigefügt werden.

Bei den Fleischarten sollten auf die Verarbeitung der Anbieter geachtet werden. Fleisch ist nicht gleich Fleisch, denn es gibt auch hierbei „Abfall Fleisch“.

Insbesondere Schlund, Stross, Luftröhre und Kehlkopf sollten nur selten gefüttert werden, da sich in diesem Bereich die Schilddrüse des Schlachttiers befindet. Wird die Schilddrüse nicht gänzlich herausgeschnitten, kann sich der Hormonspiegel des Hundes verändern. Hunde, deren Hormonspiegel sich aufgrund der Fleischfütterung verändert, zeigen Formen der Hyperaktivität, Hecheln mehr und können überängstlich sein.

Rohes Schweinefleisch ist für Hunde tabu, da es den für den Hund tödlichen Aujeszky-Virus enthalten kann.

Damit der Hund beim Barfen alle notwendigen Nährstoffe erhält, sollten sich Hundebesitzer ein wenig belesen. Die Rohfütterung ist nicht kompliziert, dennoch gibt es einiges zu beachten. Welpen brauchen andere Nährstoffe, als erwachsene Hunde, sehr dünne Hunde benötigen mehr Fette als dicke oder schlanke Hunde.

Wenn Sie Ihren Hund gerne roh füttern möchten, lassen Sie sich von einem Ernährungsberater für Hunde oder einem Tierheilpraktiker beraten, er kann Ihnen einen Futterplan erstellen.

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