Obst und Gemüse | Rat Hund Tat
Obst und Gemüse

Obst und Gemüse

Aus dem Mix von Gemüse, Kräutern, Obst und Ölen erhält der Hund die notwendigen Kohlenhydrate und Vitamine.

Die Öle werden u. a. zur Spaltung der fettlöslichen Vitamine benötigt. Über das Fleisch erfolgt die Aufnahme der Omega-6-Fettsäuren. Als Gegenspieler sollten Öle zugeführt werden, deren überwiegender Anteil Omega-3-Fettsäuren enthält. Zu den für den Hund wertvollen Ölen zählen: Fischöle, Lebertran, Lein(samen)öl, Rapsöl und Walnussöl.

Ein Hund, der mit qualitätvollen Zutaten gebarft wird, bekommt über sein Futter alle lebenswichtigen Nährstoffe und Mineralien.

Eine Zugabe von Nahrungsergänzungsmitteln ist nicht angebracht. Das Vitamin C (Ascorbinsäure) bildet der Hund selbst während er verdaut, einen Teil nimmt er über die Nahrung auf. Insbesondere Vitamin A, D und E sollten nicht zusätzlich beigemengt werden, da ein Überangebot zu gesundheitlichen Problemen führen kann.

  • Für einen Gemüsebrei finden Blattgemüse (z.B. Salate, Spinat, Mangold, Staudensellerie), Wurzelgemüse (z.B. Karotten, Wurzelpetersilie, Rote Beete, Spargel und Pastinake) und Fruchtgemüse (z.B. Gurken, Kürbis, Zucchini) ihre Verwendung.
  • Als Obstbrei eignen sich Äpfel, Beeren, Ananas, Bananen, Melone, Mango, Kiwi, Papaya und einiges mehr.
  • Als Kalziumlieferant dienen Eierschalen und Fleischknorpel, wer keine Knochen füttern mag.

In pürierter Konsistenz sind Obst und Gemüse für den Hund leichter verdaulich.

Kohlgemüse enthalten sehr viele wertvolle Nährstoffe. Leider sind sie extrem blähend, wodurch sie zu Bauchschmerzen durch Darmgase führen. Der Weißkohl als fertiges Sauerkraut (bitte pur und nicht als Weinkraut) kann dem Hund gut gefüttert werden. Bevor das Sauerkraut der Mahlzeit zugefügt wird, sollte es unter fließendem Wasser ausgespült werden, um es von der salzigen Lake zu befreien. Da Sauerkraut auch in Heilbehandlungen angewendet wird, sollte der Hund nur gelegentlich eine Portion erhalten, beispielsweise nach der Fütterung von rohen Knochen. Sauerkraut wickelt im Verdauungstrakt mögliche Knochensplitter ein, so dass der Hund sie mühelos ausscheiden kann.

Brokkoli, Kohlrabi und Rosenkohl können gekocht werden, damit sie nicht allzu blähend wirken. Die Zugabe von gemahlenem Kümmel erleichtert dem Hund die Verdauung.

Hinweis:

Als lebensnotwendiger Nährstoff unterstützen Vitamine Entgiftungsprozesse, das Wachstum, die Energiegewinnung und stärken die Wahrnehmung der Sinnesorgane. Jedoch sind Vitamine lediglich ein Katalysator für Stoffwechselprozesse, ohne direkt daran beteiligt zu sein. 

Insbesondere die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K werden kaum »verbraucht«, sodass eine ausgewogene Mahlzeit genügt. Bei den wasserlöslichen Vitaminen B1, B2, B6, B12, Fol- und Pantothensäure, Biotin, Niacin und Vitamin C können gelegentlich Mängel auftreten.

Dennoch: Bevor Vitamine als Ergänzung gefüttert werden, sollte ein Mangel an ihnen laboranalytisch bestätigt werden.

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