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Jeder kennt sie, keiner mag sie - Zecken.

Sobald der Winter sich dem Ende neigt, kommen sie hervor, die kleinen Krabbeltiere, die für Menschen und Hunde gleichermaßen gefährlich werden können. Zecken - jeder kennt sie, keiner mag sie. Zu Recht, denn sie können unterschiedliche parasitäre und bakterielle Erkrankungen übertragen.

Kaum wurde die ersten Blutsauger vom Hund abgepflückt, greifen viele Hundebesitzer zur chemischen Keule.

Doch bevor dem Hund ein sogenanntes Spot-on Präparat auf den Körper getropft wird, sollte sich der Mensch informieren. Denn die chemischen Präparate enthalten Nervengifte, die über die Haut in den Rückenmarkskanal eindringen. Im Rückenmark liegen alle Nervenstränge und Blutbahnen, die den gesamten Organismus des Hundes versorgen und durch die das Gift bis in den kleinen Zeh transportiert wird. Die Zecken beißen sich dennoch fest und sterben durch das Gift im Körper des Hundes.

Dringen die Gifte in die Blutbahn des Hundes kann es zu Nebenwirkungen kommen. Von Übelkeit bis Erbrechen, von Kreislaufproblemen bis Depression, von Krämpfen bis Epilepsie und Haut- und Fellveränderungen ist bereits alles vorgekommen. Gleiches gilt für die Zeckenschutzhalsbänder, auch wenn die Giftübertragung sehr viel langsamer erfolgt.

Ein weiterer Nachteil der Präparate ist die Resistenz der Zecken gegen die Stoffe.

Je mehr Hundebesitzer ihren Hunde mit den Giften schützen wollen, umso schneller gewöhnen sich die Zecken daran, so dass die Präparate unwirksam werden.

Zu den Krankheiten, die durch Zecken übertragen werden können, gehört die virale Infektion FSME (Frühsommer-Meningoeenzephalitis), die bakteriellen Infektionen Borreliose und Ehrlichiose und die parasitäre Infektion Babesiose.

Weniger häufig ist die sogenannte Zeckenlähmung.

Hierbei ist der Verursacher ein mit Eiern belegtes Zeckenweibchen, was an seinem Wirt saugt. Dabei überträgt es mit Speichel ein Neurotoxin, was für die Lähmungen sorgt. Normalerweise verschwindet die Lähmung nach Entfernung der Zecke in wenigen Stunden. Ein tiefgreifender Erkrankungsverlauf ist überaus selten. Eine Ansteckung kann nicht über ein Blutbild oder andere Labor Untersuchungen nachgewiesen werden. Die Symptomatik des Patienten stellt die Diagnose und die kurze Erholungszeit nach Entfernung der Zecke. Eine Medikamentengabe wie beispielsweise Antibiotika kann die Symptome verschlimmern.

Um den Hund wirksam zu schützen ist ein stabiles Immunsystem das A und O.

Kerngesunde Hunde werden weniger häufig von Zecken als Wirt genutzt. Der hündische Geruch durch Stress, chemische Ausdünstungen nach Wurmkuren oder Impfungen und die Veränderung des pH-Werts der Haut, durch falsche Ernährung, zieht die Zecken förmlich an. Ein entscheidender Aspekt ist eine gesunde, artgerechte und ausgewogene Ernährung. Gesund ist für einen Fleischfresser frisches Fleisch, das u.a. dafür sorgt, dass das saure Milieu der Haut erhalten bleibt.

Gesunder Zeckenschutz durch natürliche Substanzen.

Viele Hundehalter erkannten bereits, dass chemische Spot-on Präparate ihren Hunden mehr schaden als nützen.

Sie greifen auf natürliche Stoffe wie Öle und Kräuter zurück. Schwarzkümmel- oder Kokosöl ins Fell massiert, hält die Blutsauger auf Abstand. Außerdem werden Bernsteinketten, EM-Halsbänder und der Einsatz von Globuli gelobt.

Nun, jeder Hundebesitzer muss wohl für sich herausfinden, ob und welches Mittel seinen Hund schützt.

Bei den zahlreichen natürlichen Produkten kann, oder besser sollte, der Hundehalter auf die chemische Keule weitestgehend verzichten - zum Wohle seines Hundes.

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