Leptospirose | Rat Hund Tat
Leptospirose

von bluuurgh (Eigenes Werk) [Public domain], via Wikimedia Commons

Leptospirose

Inkubationszeit: 5-6 Tage

Kernsymptome: Fieber, Leber- und Nierenschäden, Störungen des Magen-Darm-Trakts, Sehstörungen und Gelbsucht; jedoch ist Achtung geboten, da Leptospirose auch ohne erkennbare Symptome verlaufen kann

Prophylaxe: Grundimmunisierung durch 4 Impfungen, in der 8., 12., 16. Lebenswoche und im 15. Lebensmonat; Wiederholungsimpfungen sind erforderlich

Leptospirose ist eine meldepflichtige, schwere und hoch ansteckende Infektionskrankheit, hervorgerufen durch Bakterien (Leptospiren). Diese Krankheit tritt nicht nur bei Hunden, sondern auch bei Wild und Nagetieren auf und ist auf den Menschen übertragbar. Die Leptospiren werden durch den Urin übertragen, wodurch nicht nur eventuelle Hautverletzungen, sondern auch der Kontakt mit verseuchtem Wasser, wie aus Badeseen, eine mögliche Infektionsquelle für den Menschen darstellt. Ein spezieller Risikofaktor für Hunde ist das Trinken aus Pfützen, die mit infiziertem Nagetier Urin verseucht wurden. Auch nach dem Abklingen der akuten Krankheit, können die Bakterien noch bis zu 3 Jahre später mit dem Urin ausgeschieden werden

Krankheitsverlauf

Durch verschiedene Formen von Bakterien ausgelöst, können vielfältige Symptome sich äußern. Diese reichen von Appetitlosigkeit, Erbrechen, Fieber und allgemeine Schwäche bis hin zu Durchfall, Leber- und Nierenschäden sowie Lungenveränderungen mit Husten. Häufig kommt es auch zu Störungen im Augenbereich und Gelbsucht.

Therapie

Zur Bekämpfung dieser lebensbedrohlichen Krankheit bedarf es einer umgehenden Behandlung mit Infusionen und Antibiotika. Zusätzlich können Medikamente gegen Erbrechen und Durchfall verabreicht werden.

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