Parvovirose | Rat Hund Tat
Parvovirose

von Uwe Gille (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Parvovirose

Inkubationszeit: 3-4 Tage

Kernsymptome: Zwei Formen treten auf; die Herzmuskelentzündung, die ohne klinische Symptome zum plötzlichen Tod führen kann und die Darmwandentzündung, die durch blutigen, stark riechendem Durchfall und Erbrechen gekennzeichnet ist.

Prophylaxe: Grundimmunisierung durch 4 Impfungen in der 8., 12. und 16. Lebenswoche und dem 15. Lebensmonat; Wiederholungsimpfungen sind erforderlich

Die Parvovirose ist eine hochansteckende Virusinfektion, die durch das Canine Parvovirus ausgelöst wird. Diese Infektion ist eine der häufigsten Erkrankungen von ungeimpften Welpen und Junghunden. Die Ansteckung erfolgt auf oralem oder nasalem Weg durch direkten Kontakt mit den Ausscheidungen infizierter Tiere oder mit verseuchten Gegenständen. Die Viren bewirken das Absterben von Zellen und Gewebe in den betroffenen Bereichen.

Krankheitsverlauf

Die Herzmuskelentzündung (kardiale Form) ist durch fehlende Symptomatik und plötzliches Versterben gekennzeichnet. Diese Form tritt selten auf, wobei sehr oft Welpen betroffen sind.
Die Darmwandentzündung (enterische Form) dieser Infektion beginnt mit erkennbarer Mattigkeit, Appetitverlust und Erbrechen, gefolgt von schweren, blutigen Durchfällen, die eine starke Austrocknung bewirken. Wird diese Form nicht intensiv bekämpft, endet sie in den meisten Fällen ebenfalls tödlich.

Therapie

Eine intensive medikamentöse Behandlung mit Klinikaufenthalt ist erforderlich, um Durchfall und Erbrechen zu hemmen. Folgeschäden wie Immunschwäche sind keine Seltenheit und die Regenerationsphase ist relativ lang.

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