Staupe | Rat Hund Tat
Staupe

Staupe

Inkubationszeit: 3 – 7 Tage

Kernsymptome: Erhöhte Körpertemperatur, anfangs wässriger, dann eitriger Nasenausfluss, eitriger Augenausfluss, Durchfall und Erbrechen, in schweren Fällen Krämpfe und Muskelzittern

Prophylaxe: Grundimmunisierung durch 4 Impfungen in der 8., 12., 16. Lebenswoche und im 15. Lebensmonat; Wiederholungsimpfungen sind erforderlich

Staupe ist eine ansteckende akut oder chronisch verlaufende Infektionskrankheit, die vom Paramyxovirus verursacht wird und vor allem Welpen und Hunde mit geringem Immunsystem betrifft. Die Ansteckung erfolgt über den Kontakt mit Sekreten und Ausscheidungen von erkrankten Hunden.
Jedoch können Hunde infiziert sein, ohne dass Krankheitssymptome auftreten oder weiterhin infiziert bleiben, obwohl die Symptome bereits abgeklungen sind. Auch in derart Fällen besteht Ansteckungsgefahr.

Krankheitsverlauf

Diese Krankheit kann den Atmungsapparat, Magen-Darmtrakt oder das Nervensystem des Hundes betreffen. Es können auch mehrere Bereiche parallel erkranken. Der Anfang ist gekennzeichnet durch Fieber, nässende, gerötete Augen und Nasenausfluss. Ist der Atmungsapparat betroffen, kann Husten als Symptom für eine mögliche Luftröhrenentzündung hinzukommen. Bei Befall des Magen-Darm-Trakts folgen Durchfall und Erbrechen, begleitet von Dehydrierung und Gewichtsabnahme. Gelegentlich kommt es zu Pustelbildung am Bauch. Bei schweren Verlaufsformen, mit Befall des Nervensystems, sind Krämpfe, Muskelzittern, Bewusstseinstrübung und im Endstadium ein komatöser Zustand zu verzeichnen. Im schlimmsten Fall nimmt diese Krankheit einen tödlichen Verlauf.

Therapie

Die Intensivbehandlung erfolgt mit Dauertropfinfusion, Antibiotika und Zwangsfütterung. Eine völlige Erholung ist möglich, wobei eventuelle Leiden, wie Anfälle, Schüttelkrämpfe und ein defekter Zahnschmelz, zurückbleiben können.

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