Tollwut | Rat Hund Tat
Tollwut

von Photo Credit:Content Providers(s): CDC [Public domain], via Wikimedia Commons

Tollwut

Inkubationszeit: Etwa 5-60 Tage, in seltenen Fällen bis zu 2 Jahre

Kernsymptome: Schluck- und Atemstörungen, heiseres Bellen, Wesensveränderungen, Krämpfe und Lähmungen

Prophylaxe: Grundimmunisierung durch 3 Impfungen in der 12. und 16. Lebenswoche und dem 15. Lebensmonat; Wiederholungsimpfungen sind erforderlich

Tollwut ist eine anzeigepflichtige Infektionskrankheit mit tödlichem Verlauf, die durch ein Virus ausgelöst wird, das über die Nerven ins Gehirn wandert. Die Viren befinden sich im Speichel und werden somit durch offene Wunden wie Bisse und Kratzer übertragen. Tollwut kann alle Säugetiere betreffen und stellt folglich auch für den Menschen eine Gefahr dar. Besonders gefährlich ist die Krankheit vor allem deshalb, weil es bis heute keine Therapiemaßnahmen gibt.

Krankheitsverlauf

Die anfänglichen Symptome der Tollwut sind unauffällig und variieren oft. Häufig sind Schluckstörungen und Speicheln, Atemnot und Heiserkeit zu bemerken. Außerdem stellen sich im weiteren Verlauf meist Wesensveränderungen wie Aggressivität und Überempfindlichkeit, wie z.B. gegen Wasser, ein. Wird die Krankheit akut, kommt es zu zeitweisen Lähmungen und Krämpfen. Schließlich tritt eine tödliche Lähmung ein.

Therapie

Da es bis heute keine offiziellen Therapiemaßnahmen und somit auch keine Heilungsmöglichkeiten gibt, ist die Tollwut-Impfung oberstes Gebot. Gültiger Impfschutz ist sowohl bei Wettkämpfen im Hundesport und Prüfungen als auch bei Auslandsreisen unbedingt nachzuweisen.

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