Magendrehung | Rat Hund Tat
Magendrehung

CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=988835

Magendrehung

Die Kernsymptome sind ein Geblähter Magen und erfolglose Versuche sich zu erbrechen.

Der Magendrehung liegt stets eine Magenerweiterung zu Grunde. Eine Erweiterung des Magens entsteht durch den Verzehr von gärfähigem Futter und zu schnelles Fressen von großen Futtermengen. Dadurch sammeln sich Luft und Wasser im Magen des Hundes an. Viel Bewegung in diesem Zustand, besonders verbunden mit einer Drehung auf den Rücken, kann dazu führen, dass sich der Magen verdreht, wodurch dieser an beiden Seiten abgeschnürt wird. Durch die Verdauung entstehende Gase lassen den Magen aufblähen. Zudem werden Magen, Milz und Teile des Darms nur unzureichend mit Blut versorgt, was eine Kreislaufschwäche mit sich zieht, die zum Kollaps führen kann.

Erkennbar wird die Magendrehung an einem aufgeblähten Bauchraum.

Der Hund hat große Schmerzen, ist unruhig, speichelt, würgt, atmet schwer und versucht erfolglos sich zu erbrechen.
Treten die Anzeichen auf, muss schnellstmöglich ein Tierarzt aufgesucht werden. Beim Transport muss darauf geachtet werden, dass kein Druck auf den Bauch ausgeübt und der hintere Teil des Körpers möglichst abgesenkt wird. Bei einer Magendrehung muss der Hund operativ behandelt werden.

Um eine Magendrehung zu verhindern, sollte auf blähende Futtermittel verzichtet und eine Überfütterung vermieden werden. Außerdem sollte der Hund nach dem Fressen zumindest eine kurze Ruhephase einlegen.

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