500 Euro Hundesteuer für Dackeldame | Rat Hund Tat
500 Euro Hundesteuer für Dackeldame

Symbolbild

500 Euro Hundesteuer für Dackeldame
19. März 2014

Das Verwaltungsgericht Gießen erklärt die auferlegte Hundesteuer von 500 Euro für einen Rauhaardackel als gerechtfertigt. Der Hund habe einen Menschen gebissen, wodurch er als gefährlich eingestuft wird.

Bereits im Jahr 2010 ereignete sich der Vorfall, bei dem die heute zehn Jahre alte Dackeldame Alexa einem Mann ins Bein biss. Die Folge war eine Anzeige und eine neue Steuerfestsetzung des Hundes auf 500 statt 50 Euro im Jahr. Der Hund wurde als »gefährlich« eingestuft.

Der Halter klagte gegen dieses Urteil und gab an, sein Hund sei nicht aggressiv. Alexa biss nur zu, weil der Nachbar sie mit Steinen bewarf. Diese Erklärung wies der Richter in der Verhandlung am vergangenen Montag zurück. »Die Voraussetzung, dass es sich um einen gefährlichen Hund handelt, liegt vor. Hunde, die einen Menschen beißen oder in drohender Weise anspringen, sofern dies nicht aus begründetem Anlass geschieht, gelten als gefährlich«, erklärt die Gerichtssprecherin.

Alexas Besitzer versicherte, sein Hund habe sich vor und nach dem Vorfall niemals aggressiv gezeigt und sie habe sogar den Wesenstest bestanden. In der Verhandlung wurde das nicht berücksichtigt, denn »Ein bestandener Wesenstest macht einen Hund nicht ungefährlich«, so die Gerichtssprecherin.

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