Aggressionslehrgang für Postzusteller | Rat Hund Tat
Aggressionslehrgang für Postzusteller

Aggressionslehrgang für Postzusteller
15. Juli 2016

In Duisburg besuchten Postzusteller einen Lehrgang, um ein angemessenes Verhalten in Hundebegegnungen zu erlernen.

Wenn der Postzusteller das Grundstück betritt, geht bei vielen Hunden, im wahrsten Sinne des Wortes, die Post ab. Das sich täglich wiederholende Ritual "der Hund zeigt sich verteidigungsbereit, der Postbote geht wieder", bestätigt den Hund in seinem Handeln.

Ein Hundetrainer-Ehepaar schulte die Zusteller in Theorie und Praxis, wie sie sich adäquat verhalten, wenn ein aggressiver Vierbeiner sein Grundstück verteidigt. Sie erklärten den Teilnehmern, dass man auf die Körpersprache genau achten solle. »Den Hund sollte man gar nicht beachten, nicht ängstlich stehen bleiben und keine Angriffsfläche bieten«.

Gar nicht so einfach, wenn man Angst vor Hunden hat. Eine Teilnehmerin wurde bereits von einem Schäferhund gebissen. Sie, so erzählt sie, steige dort nicht mehr aus dem Auto. Die Hundebesitzerin holt ihre Post am Wagen ab.

Das Trainerpaar erklärt, dass im Ernstfall der Hund ein Beuteobjekt braucht. Das kann irgendetwas sein, wo er reinbeißen kann – notfalls ein Päckchen. »Wichtig ist«, erklärt der Trainer weiter, »dass man dem Hund das Stück nicht einfach überlässt, sondern selbst an der vermeintlichen Beute zerrt, bis Hilfe naht«.

Als Ausbilder von Diensthunden für die Polizei findet er es bedauerlich, dass solche Lehrgänge überhaupt stattfinden müssen. Schließlich sei es die Pflicht der Hundebesitzer, ihre Vierbeiner zu kontrollieren. »Hunde kann man erziehen. Die müssen wissen, was sie dürfen und was nicht.«

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