An diesen Eseln kommt niemand vorbei | Rat Hund Tat
An diesen Eseln kommt niemand vorbei

An diesen Eseln kommt niemand vorbei
09. Dezember 2015

Zum Schutz seiner Schafherde haben sich Esel besser bewährt als die Herdenschutzhunde, sagt Schafzüchter Tino Barth.

Der 46 Jahre alte Schafzüchter Tino Barth aus dem Kreis Diepholz ist verzweifelt und wütend zugleich. Von seinen knapp 200 Schafen verlor er bereits 13 Tiere eindeutig an Wölfe, wie er sagt. Und das, obwohl er sämtliche Schutzmaßnahmen, hohe Elektrozäune, mehr Stromspannung und Herdenschutzhunde, eingehalten habe.

Dass Strom und Zäune von Wölfen umgehen werden können, war Barth durchaus klar.

Doch von den Herdenschutzhunden, zwei ausgebildete Pyrenäenberghunde, hatte er deutlich mehr Schutz für seine Herde erwartet. Ihre Arbeit enttäuschte den Schäfer. Von der Regierung fühle er sich im Stich gelassen, denn die Investitionen betrug bisher knapp 20.000 Euro. Die toten Schafe nicht mit eingerechnet.

Tino Barth hält zu seinen Schafen drei Esel: Molly, Zora und Gretchen.

Sie laufen bei einer Herde von 50 Moorschnucken mit. Gesichert hinter einem 1,60 Meter hohen, mit 8.000 Volt versehenen Zaun. Barth wurde von Anglern berichtet, dass eines Tages, in der Morgendämmerung, ein Wolf den Zaun auf und ablief. Die Esel liefen laut schreiend auf der Innseite, bis der Wolf abdrehte. Die Huftiere bleckten die Zähne und sahen äußerst verteidigungsbereit aus.

Barth erklärt, dass der Schrei eines Esel ca. 120 Dezibel hat.

Für die Ohren besser, wenn man dann weit weg sei. Ein einzelner Wolf kommt an Eseln nicht vorbei. Wie es bei einem ganzen Rudel aussehe, wüsste Barth jedoch nicht.

Hundenachrichten

Diese Seite teilen

  • Facebook

  • Twitter

  • google+

Das könnte sie auch interessieren.

Rat und Tat

Besuchen Sie uns auf

  • facebook

    facebook
  • google+

    google+
  • twitter

    twitter
  • youtube

    youtube