Animal Aid unlimited | Rat Hund Tat
Animal Aid unlimited

Animal Aid unlimited
20. November 2014

Tierschutz, Tierrettung und Lebenshilfe ist die Arbeit der Tierschutzorganisation „Animal Aid unlimited“ in Udaipur, Rajastahn in Indien.

Sie gründeten sich 2002. Ihre Mission: „Die Rettung und Behandlung herren- und heimatloser Straßentiere“, heißt es auf ihrer Homepage. Doch damit nicht genug. Auf ihrem Areal beherbergen sie Tiere, die für den Rest ihres Lebens hilfebedürftig sind und geben ihnen damit ein Zuhause.  Ihre vorbildliche Arbeit bewirkt in der Bevölkerung von Udaipur eine erhöhte Aufmerksamkeit. Immer mehr Mitbürger wählen den Notruf der Organisation und gehen nicht weiterhin achtlos an einem in Not geratenen Tier vorüber.

Sie, die 35 Mitarbeiter, setzen sich für die Gleichstellung von Mensch und Tier ein, klären auf, und, wenn es richtig gut läuft, können sie einige Tiere in neue Familien vermitteln. Ihr Wirkungskreis ist noch klein, doch der erste Schritt ist getan.

Erst jüngst gewann das Team einen Kampf um Leben und Tod bei einem Hund. Er war in flüssiges Teer gefallen. Als Passanten ihn entdeckten, blickten nur noch die Augen aus der langsam fester werdenden Steindecke heraus. Das Rettungsteam von Animal Aid wurde verständigt. Der Hund lebte, konnte sich nicht mehr bewegen und in seinen Augen war Panik zu erkennen, berichtet ein Helfer. In der Ambulanzstation der Organisation begannen die Helfer, das Tier mit Pflanzenöl einzureiben. Nach einer Viertelstunde zeigten sich erste Erfolge: der Teer löste sich. Nach zwei Stunden war der Hund für ein Ölbad bereit, durch das sich 90 Prozent des klebrigen Stoffes lösten. Der kleine Kämpfer war erschöpft und brauchte die Nacht, um sich für die nächste Behandlungsrunde zu erholen. Fünf Tage lang wurde er eingeölt, gebadet und die Teerklumpen entfernt.

Der Einsatz hat sich gelohnt. Nachdem der durch den Teer geschädigten Magen-Darm-Trakt behandelt war und das Fell nachwuchs, entwickelte sich ein schokobrauner Junghund. Mittlerweile ist er stabil, wurde kastriert und geimpft. Nun braucht er nur noch eine liebevolle Familie.

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