Animal Equality fordert weltweites Verbot von Pelzen | Rat Hund Tat
Animal Equality fordert weltweites Verbot von Pelzen

von Animal Equality Germany e.V. (Animal Equality Germany e.V.) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Animal Equality fordert weltweites Verbot von Pelzen
31. Oktober 2014

»Es gibt keine tierqualfreien Pelze«, sagt Hendrik Haßel, Pressesprecher von Animal Equality Germany e.V. Eine verdeckte Ermittlung, dokumentiert durch Fotos und Videos, zeigt, wie grausam die Pelztierfarmen operieren.

Das deutsche Tierschutzgesetzt zur Haltung von Nutztieren zeigt seine Wirkung. Zumindest in Bezug auf die Pelztierfarmen. Deutsche Produzenten verlagerten die Produktion ins Ausland, vorwiegend nach China.

Ein verdeckter Ermittler der Tierschutzorganisation Animal Equality konnte über drei Wochen Bildmaterial sammeln. Fotos und Videos, auf Flickr veröffentlicht, zeigen, wie grausam die Pelzproduktion tatsächlich ist.

Die Organisation möchte wachrütteln. Pelz ist ein Luxusgut, das in keinem Teil der Erde mehr gebraucht wird. Für die Produktion ganzer oder teilbesetzter Pelzmäntel verwenden die Pelzproduzenten Katzen, Hunde, Kaninchen, Füchse und alle anderen Tiere, die flauschiges, weiches Fell tragen. Die Haltung der Tiere spielt dabei keine Rolle. Hauptsache der Körper ist in Ordnung, um makellose Pelze zu ernten.

»Tierqualfreie Pelze gibt es nicht«, sagt Haßel. »Und leider wissen die Verbraucher immer noch sehr wenig über die Bedingungen, unter denen Pelzprodukte hergestellt werden.« Auch PETAs Fachreferent für Tiere in der Bekleidungsindustrie, Frank Schmidt, stützt die Aussagen. Sie würden Pelze in ihren Laboren einem DNA-Test unterziehen, da selbst für Experten nicht zu erkennen sei, von welchem Tier der Pelz kommt.

Animal Equality glaubt an den Grundsatz der Aufklärung. Die Nachfragen gingen in den letzten zehn Monaten zurück, was einen Preissturz zwischen 40 und 70 Prozent zur Folge hatte. Den Tieren in China nützen die Zahlen herzlich wenig, aber: »Wer mit dem weltweiten Pelzhandel zu tun hat, muss Geduld haben«, sagt Haßel. »Die Entwicklung zeigt, dass es sich lohnt, Menschen zu informieren.«

Die neueste internationale Petitionskampagne »Leiden für die Mode« der Tierschutzorganisation richtet sich gegen Designer und Modemacher. Sie sollen zukünftig mit pelzfreien Kollektionen aufwarten.

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