Anwohner melden schwer verletzten Hund dem Tierheim | Rat Hund Tat
Anwohner melden schwer verletzten Hund dem Tierheim

Symbolbild

Anwohner melden schwer verletzten Hund dem Tierheim
23. März 2017

In Chemnitz, Stadtteil Kappel, erblickten Anwohner auf einem Brachgrundstück einen schwer verletzten Hund mit Maulkorb. Sie meldeten den Fund beim örtlichen Tierheim.

Ein brauner Mischlingsrüde lag verwahrlost und schwer verletzt auf einem Brachgrundstück im Industriegebiet von Kappel, als Anwohner in entdeckten. Er trug einen Maulkorb, aber keine Leine. Die Anwohner alarmierten das örtliche Tierheim.

Als der Leiter des örtlichen Tierheims Jens von Lienen am Fundort eintraf und den Hund anleinen wollte, stellte er fest, wie schwer die Verletzungen des Rüden tatsächlich waren.

Der Rüde blutete stark aus einer Wunden an der Kehle, die vermutlich durch eine Beißerei entstand. Zudem hatte der Hund einen großen Abszess an der Rute. Herr von Lienen glaubt, dass der Hund auf dem Brachgrundstück einfach abgelegt wurde, wodurch die Verletzung lebensbedrohlich wurde.

Der Hund, der jetzt den Namen »Joey« trägt, wurde notoperiert und ist mittlerweile auf dem Wege der Genesung.

Der Leiter des Tierheims wird die Angelegenheit nicht auf sich beruhen lassen.

Er habe schon einiges bei Abgabehunden gesehen, auch Verletzungen. Aber derart tiefe Wunden bislang noch nicht. »Hunde«, so meint er, »lösen ihre Konflikte normalerweise nicht auf so brutale Art. Ich werde Anzeige erstatten wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz.«

Vorerst bleibt Joey in der Obhut des Tierheims Chemnitz, zumindest bis die Ermittlungen abgeschlossen sind.

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