Asche zu Asche in Aschersleben | Rat Hund Tat
Asche zu Asche in Aschersleben

Asche zu Asche in Aschersleben
13. September 2016

Aschersleben in Sachsen-Anhalt plant die Änderung der Friedhofsordnung, um die Voraussetzung für eine Mensch-Tier-Bestattung zu ermöglichen.

Am kommenden Mittwoch entscheidet der Stadtrat in Aschersleben über eine Änderung der Friedhofsordnung. Bei erfolgreicher Änderung, können Urnen von bereits eingeäscherten Tieren, zukünftig ihren Haltern mit ins Grab gelegt werden.

Bei Zustimmung der Änderung wäre Aschersleben der erste Ort in Ostdeutschland, in dem eine Mensch-Tier-Beisetzung erlaubt ist. 

In Deutschland gibt es derzeit drei Gemeinden, die auf ihren Friedhöfen ein Begräbnis von Menschen und ihren Haustieren genehmigen. 

Für Tierliebhaber vermutlich ein beruhigender Gedanken, im Jenseits miteinander vereint zu sein. Schon jetzt werden erste Grabstätten reserviert, um für den Fall der Fälle bereit zu sein.

Eine Tierbestatterin und das Veterinär- und Landesverwaltungsamt sprechen sich für den Vorschlag aus. Mit Einäscherung eines Tieres sei der Tierseuchenvorsorge Rechnung getragen, heißt es aus dem Veterinäramt.

Irene Altena, Betreiberin eines Tierfriedhofs, der ein Teilstück des Friedhofs in Aschersleben ist, wurde schon des Öfteren nach einer gemeinsamen Beisetzung gefragt. »Da kann auch nichts dagegen sprechen«, sagt sie. »Asche ist die sauberste Sache der Welt.«

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