Auf ewig Dein | Rat Hund Tat
Auf ewig Dein

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Auf ewig Dein
21. Dezember 2015

Im russischen Rostov marschierte eine Hündin hunderte Kilometer zurück zu ihrer Lebensretterin.

Nina Baransovskaya ist 26 Jahre alt und lebt mit ihrer Tochter in einer kleinen Wohnung im Süden Russlands. Im letzten Winter las Nina einen Aufruf des ortsansässigen Tierheims. Die Mitarbeiter suchten dringend eine Pflegestelle für die verletzte Hündin Shavi.

Die junge Frau kontaktierte das Tierheim und erfuhr Shavis Geschichte. Die Hündin wurde von einem PKW angefahren, der Fahrer flüchtete und ließ das verletzte Tier auf der Straße liegen. Passanten fanden die Hündin und brachten sie in das Tierheim. Dort wurde sie untersucht und ärztlich versorgt. Sie hatte zwei gebrochene Beine, was eine intensive Pflege bedeutete, die die Mitarbeiter nicht aufbringen konnten.

Gerührt und voller Mitgefühl nahm Nina die Hündin bei sich auf. Gemeinsam mit ihrer Tochter hegten und pflegten sie Shavi, die sich zusehends erholte. Wieder auf den Beinen fuhren die drei zu Freunden, die 300 km entfernt auf einem Bauernhof leben. Der Hof sollte Shavis neues Zuhause werden. Hier, so stellte sich Nina vor, kann die Hündin sich frei entfalten. Keine Autos und viel Platz zum Herumtoben.

Nach nur kurzer Zeit erhielt Nina einen Anruf ihrer Freunde. Shavi hatte die Freiheit zu wörtlich genommen. Sie war verschwunden – mehr als zwei Wochen lang keine Spur von dem Hund. Die junge Frau hegte die Hoffnung, dass ihr nicht erneut etwas zugestoßen sei.

Und siehe da! Sie war gerade beim Einkaufen in der Stadt, als sie etwas an ihren Beinen spürte. Sie sah hinunter und vor ihr stand Shavi. Nina konnte es kaum glauben, kniete sich nieder und nahm die Hündin fest in ihre Arme. Sie sagte den russischen Medien, dass sie seit diesem Moment weiß, dass auch Hunde lachen und weinen können.

Die Familie ist wieder glücklich vereint. Für Nina ist die Hündin wie eine weitere Tochter und wird auf ewig bei ihr bleiben.

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