Ausflüglerinnen retten Wolfwelpen | Rat Hund Tat
Ausflüglerinnen retten Wolfwelpen

Ausflüglerinnen retten Wolfwelpen
28. Juli 2016

Im Juni 2016 retten Spaziergängerinnen einen Wolfwelpen vor dem Hungertod. Ein Gen-Test ermittelte seine Stammfamilie.

Das Wolfsrudel lebt erst seit Ende Juni 2016 nördlich von Soltau, wo Mutter und Tochter den Welpen auf einem Spaziergang ganz allein am Fahrbahnrand kauernd entdeckten. Zunächst vermuteten die Frauen, dass es sich um einen Hundewelpen handelt.

Bei genauerer Betrachtung entschieden sie sich dafür, den Welpen nicht zu berühren, sondern die Polizei zu verständigen.

Die Leitstelle informierte einen Wolfsberater, der den Welpen schließlich in der Wildtierauffangstation in Soltau unterbrachte. Er wurde untersucht, von zahlreichen Zecken befreit und mit viel frischem Fleisch aufgepäppelt. Über einen Gen-Test konnte das Stammrudel bestimmt werden.

Das wenige Wochen alte Wolfmädchen erhielt einen Chip, da es für einen Peilsender noch zu klein war. Nach nur acht Tagen setzen die Wolfsforscher den Welpen in der Nähe der Eltern wieder aus. Ob er wieder im Rudel aufgenommen wird, bleibt abzuwarten.

Herma Heyken vom Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) bittet eindringlich darum, niemals einen Wolf zu füttern, geschweige denn zu berühren.

Es sind wilde Tiere und sollen es auch bleiben. Menschliches Eingreifen stört das Rudelgefüge. In diesem Fall war es eine absolute Ausnahme, weil das Tier so abgemagert und geschwächt war.

 

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