Australischer Wildhund im Kampf gegen Ziegen | Rat Hund Tat
Australischer Wildhund im Kampf gegen Ziegen

Australischer Wildhund im Kampf gegen Ziegen
02. September 2016

Die Überpopulation von Ziegen bedroht das Öko-System einer australischen Insel. Dingo Rüden sollen den Bestand zunichtemachen.

Auf der kleinen australischen Insel Pelorus im Great Barrier Reef von Queensland, siedelte man vor vielen Jahren Ziegen an. Sie versorgten den Leuchtturmwärter mit frischem Fleisch. Bis heute stieg die Population der Ziegen derart an, dass die Tiere jetzt das ökologische System der Insel gefährden.

Die Ziegenherde frisst sich durch den Regenwald und macht auch vor seltenen Pflanzen kein halt. Der Jagdeinsatz der Ranger blieb erfolglos. In dem undurchdringbaren Gelände fanden die Herden Sicherheitsbereiche, die von den Rangern nicht erreicht werden konnten.

Nun sollen die australischen Wildhunde, die Dingos, ihr Glück versuchen und die Ziegenherden auszulöschen.

Die routinierten Jäger hatten sich in vergangen Zeiten bereits bei der Ziegenjagd bewährt.

Zwei Rüden wurden bereits auf die Insel gebracht. Bevor die Dingos zum Einsatz kommen, müssen sie eingefangen und kastriert werden. Zusätzlich bekommt jeder Wildhund ein Ortungshalsband und eine Giftkapsel implantiert.

Wildtier Ökologe Ben Allen von der Universität von Southern Queensland rechtfertigt die Praxis damit, dass der Dingo ein Wildhund ist.

Werden die Tiere nach getaner Arbeit nicht ausfindig gemacht und erschossen, gefährden sie im Anschluss die Insel. Die Giftkapsel löst sich nach zwei Jahren auf und ist nur als Sicherheitsmaßnahme gedacht.

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