Begeisterung beim Schweizer Tierschutz | Rat Hund Tat
Begeisterung beim Schweizer Tierschutz

Symbolbild

Begeisterung beim Schweizer Tierschutz
30. April 2015

Der Einsatz der Bernhardiner bei Fotoshootings mit Touristen ist beendet. Die Firmen lenkten ein. Der Verbleib der Hunde ist bis dato unklar.

Tierärztin Julika Fitzi vom Schweizer Tierschutz (STS) und Silvia Nanzer vom Tierschutz Oberwallis haben allen Grund zum Jubeln. Endlich zahlte sich ihre Hartnäckigkeit zum Schutz der "Fotoshooting-Bernhardiner" in Zermatt aus.

Mehrfach versuchten die Tierschützer die Fotofirmen Foto Fast und Alpin Foto Shop davon zu überzeugen, dass nicht nur der Einsatz der Hunde bei den Shootings der Tierquälerei entspräche. Auch deren Haltungsbedingungen verstoßen gegen das Tierschutzgesetz. Beide Firmen stellten sich bis vor wenigen Tagen den Vorwürfen gegenüber taub.

Im März erhielten die Tierschutzorganisationen Rückendeckung von Herrn Cristophe Bürgin, Gemeindepräsident von Zermatt. Nach intensiven Gesprächen lenkten beide Firmen inzwischen ein. Sie werden die Bernhardiner aus ihrem Touristenangebot herausnehmen, sobald sie ihre langjährigen Verpflichtungen gegenüber den Reisebüros erfüllt sind. Bereits in diesem Sommer werden nur noch vereinzelt, und nur bei den japanischen Touranbietern, die besonders auf die Erfüllung der Verträge pochen, die Hunde zum Einsatz kommen.

Was aus den Hunden werden soll, ist bislang noch unklar. Die Besitzer der Bernhardiner, das Ehepaar Carvalho, hüllt sich in Schweigen. Doch kein Bürger muss sich sorgen. Die Gemeinde und der STS werden sich aktiv an der Umsiedlung, Unterbringung und Versorgung der Tiere beteiligen.

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