Berlin greift Touristen mit Hund in die Geldbörse | Rat Hund Tat
Berlin greift Touristen mit Hund in die Geldbörse

Berlin greift Touristen mit Hund in die Geldbörse
05. März 2014

Die im Januar eingeführte Bettensteuer soll nun ebenfalls auf Touristenhunde erhoben werden. Der Verband Dehoga fordert seine Mitglieder zum Widerspruch auf.

Hoteliers und Inhaber anderer Übernachtungsbetriebe wundern sich über die neue Regelung zur City-Tax. Die erst im Januar in Kraft getretene Steuer soll ab sofort auch für mitreisende Hunde gelten. Rechnerisch bedeutet es eine Fünf-Prozent-Abgabe für jede Übernachtung, sowohl für einen Privatgasts, als auch für einen Hund. Ausgenommen davon sind Blindenführhunde und Diensthunde, die beruflichen Zwecken dienen.

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) kündigte eine Musterklage an und empfiehlt den Unternehmern, Widerspruch gegen den Bescheid einzulegen. »Die Gäste sind echauffiert, weil es so wenig nachvollziehbar ist«, bemerkt Andrea Bishara vom Westin Grand-Hotel. Zurecht beklagen sich die Reisenden, wird ihnen doch die Steuerabgabe aufgebürdet.

In einer genauen Betrachtung ist die Aufregung nicht nachvollziehbar. »Das für mitreisende Tiere in Rechnung gestellte Entgelt gehört ebenfalls zur Bemessungsgrundlage der Übernachtungssteuer, da es als unmittelbar der Beherbergung dienende Leistung anzusehen ist. Die Hoteliers berechnen für Hunde ein zusätzliches Übernachtungsentgelt. Deshalb wird dieses bei privaten Übernachtungen auch bei der City-Tax einberechnet«, lautet die Erklärung der Finanzverwaltung. Einfacher ausgedrückt - wird mit einen Hund Geld verdient, müssen dafür Steuern abgeführt werden. Die geplanten Mehreinnahmen seien zweckgebunden für die Erweiterung der touristischen Infrastruktur.

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