Berliner Hundehalter wehren sich gegen Hundeverbot | Rat Hund Tat
Berliner Hundehalter wehren sich gegen Hundeverbot

Berliner Hundehalter wehren sich gegen Hundeverbot
18. März 2015

Der Schlachtensee und die Krumme Lanke, zwei Naherholungsgebiete bei Berlin, sollen aufgrund einer Regelung des Bezirksamts, ab dem 15. Mai zur hundefreien Zone erklärt werden.

Für die Naherholungsgebiete Schlachtensee und Krumme Lanke verhängte im Februar 2015 das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf ein grundsätzliches Hundeverbot. Begründet wurde es mit »deutlichen Spuren der Verschmutzung durch Verkotung«, »wiederkehrende Konflikte zwischen Hundehaltern und Badegästen« und »Zerstörung der Ufergrenzen durch gebuddelte Löcher«.

Dass selbst angeleinte Hunde das Gebiet nicht mehr betreten dürfen, löste eine Welle der Empörung aus. Die Hundehalter versuchen nun per Petition den Beschluss zu kippen. Zu dieser Aktion kam es jedoch erst nach mehrfachen Versuchen einer gütlichen Regelung mit der grünen Stadträtin Frau Christa Markl-Vieto.

Der Gründer der Initiative »Hunde am Schlachtensee« Frank Kühn erklärt, dass Frau Markl-Vieto zu keinem einzigen Kompromiss bereit war. Selbst eine saisonale Regelung lehnte sie ab. Sie beharrt darauf, die Seen offiziell als Badestellen auszuweisen. Dann käme der § 2 des Berliner Hundegesetzes »… Mitnahmeverbot in Badeanstalten, sowie an als solche gekennzeichnete öffentliche Badestellen …« zum Tragen.

Ein Großteil der Berliner Hundehalter unterstützt die Petition. "Natürlich beobachten auch Menschen ohne eigenen Hund die Diskussionen, und viele sehen das Vorgehen einiger Politiker als nicht vereinbar mit dem Gedanken der Demokratie an", sagt F. Kühn. Er befürchtet eine juristisch notwendige Entscheidung und ruft deshalb jetzt schon zu Spenden auf. Doch bevor es dazu kommt, strebt er weitere Schlichtungsgespräche an.

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