Boxer-Besitzer klagt gegen Zuchtausschluss | Rat Hund Tat
Boxer-Besitzer klagt gegen Zuchtausschluss

Symbolbild

Boxer-Besitzer klagt gegen Zuchtausschluss
02. April 2015

Der Halter eines Boxerrüden klagte vor dem Amtsgericht München die Zurücknahme des Zuchtverbots ein.

Der sechsjährige Boxerrüde »Hero« erhielt bei seiner letzten Krönung ein Zuchtverbot. Der Prüfer stellte bei seiner Begutachtung eine »Einhodigkeit« des Rüden fest. Daraufhin änderte der Verein Heros Ahnentafel und schloss den Hund als Zuchtrüden aus.

Trotz Einspruch des Besitzers, sein Hund sei völlig in Ordnung, er habe schließlich beide Hoden, wich der Verein von seinem Entscheid nicht ab. Der Halter klagte die Rücknahme des Zuchtverbots ein.

Die Richter des Amtsgerichts München beauftragten einen Sachverständigen, der den Hund untersuchte. Laut seiner Beurteilung liegt bei Hero keine Einhodigkeit vor. Beide Hoden seien gleich groß. Allerdings scheint sich die Lage des rechten Hodens durch die Kontraktion des Cremastermuskels, der den Hoden anheben sollte, hin und wieder zu verändern. Grund für die Dysfunktion könnte Stress oder Angst sein. Es sei jedoch kein Ausschlusskriterium für die Zucht, denn sie würde nicht weitervererbt werden.

Die Richter des Amtsgerichts entschieden teilweise zugunsten des Klägers. Der Eintrag in der Ahnentafel müsse rückgängig gemacht werden. Einen Anspruch auf Rücknahme der Ausschließung zur Zucht habe der Boxerbesitzer leider nicht, da dies nicht gerichtlich entschieden wird.

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