Bund der Steuerzahler mischt sich ein | Rat Hund Tat
Bund der Steuerzahler mischt sich ein

Bund der Steuerzahler mischt sich ein
01. Juli 2016

Die Hundesteuer, ein Relikt aus vergangener Zeit, ist abermals ein Reibungspunkt zwischen Bürgern und Behörden.

Bottrops Hundehalter sind genervt. Sie zahlen bereits für den ersten Hund 120 Euro Hundesteuer im Jahr. Damit rangieren sie auf Platz 12 der teuersten Gemeinden in Nordrhein-Westfalen.

In den 205 Gemeinden ist Hagen der absolute Spitzenreiter. Hier muss der Hundehalter ganze 180 Euro hinblättern, um einen Hund halten zu dürfen. Verl hingegen kassiert gerade einmal 24,60 Euro.

Nicht nur in Nordrhein-Westfalen ärgern sich die Hundehalter über die Steuer. Der Bund der Steuerzahler hält die Hundesteuer eh für fragwürdig, da sie eine Bagatellsteuer ist. Der Vorsitzende Heinz Wirz sagt: »Bagatellsteuern sind in einem zeitgemäßen System überholt und sollten abgeschafft werden, da ihr Aufkommen sehr gering ist im Vergleich zum Erhebungsaufwand.«

Dem widerspricht Stadtsprecher Andreas Pläsken energisch. »Wie soll die Stadt die Einnahmeverluste denn dann mal eben auffangen?«, möchte er wissen. Aus Sicht der Stadt verständlich. Denn die 7000 Hunde in Bottrop spülen der Stadt stolze 840.000 Euro in die Kasse.

Immerhin hält die Stadt Steuerermäßigungen bereit. Ausgebildete Wach- und Rettungshunde zahlen 50 Prozent weniger. Sozial schwache Hundehalter können den halben Steuersatz beantragen, Servicehunde sind von der Steuer befreit, ebenso die Tierheimhunde. Die allerdings nur für das erste Jahr.

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