Déjà-vu in der Ukraine? | Rat Hund Tat
Déjà-vu in der Ukraine?

Déjà-vu in der Ukraine?
15. Februar 2017

Tierschützer befürchten ein wiederholendes Szenario: »Massentötung von Straßenhunden« aufgrund des Eurovision Song Contests.

Für die Fußball EM befreiten die ukrainischen Behörden die Innenstädte von Straßenhunden mittels Massentötungen. Zu viele Hunde wurden damals bestialisch abgeschlachtet, um der Öffentlichkeit eine »saubere Ukraine« zu präsentieren.

Tierschützer warnen schon jetzt vor dem Déjà-vu einer Säuberungsaktion aufgrund des ESC 2017.

Erneut sind private Hundefänger in Kiew unterwegs, um Straßenhunde und Streuner einzufangen. Das Schicksal dieser Hunde ist ungewiss.

Vorsitzender des ESC-Fanclubs der Ukraine, Paul Hrosul, weist darauf hin, dass die Tötung der Straßenhunde nicht in der Hand der Veranstalter liege. Es sei in der Ukraine üblich, diesem Problem auf dieser Weise entgegenzutreten.

Bisher sind keine öffentlichen Aufträge dazu bekannt, sagt Lea Schmitz, Pressereferentin des Deutschen Tierschutzbundes.

Bürgermeister der Stadt Kiew, Vitali Klitschko, spricht sich entschieden gegen die Tötung der Straßenhunde aus. Sein Appell an die Bevölkerung lautet, den Straßenhunden zu helfen, sie zu schützen und sie nicht zu töten.

Tierschützer von Animal Rights aus der Schweiz und Frankreich und der Deutsche Tierschutzbund beobachten die brisante Situation sehr genau. Es werde eingeschritten, sollte es zu Gewalttätigkeiten gegen die Straßenhunde kommen.

Thomas Schreiber ist Koordinator der ARD für den Eurovision Song Contest in Deutschland. Er teilte mit, dass dieses Thema beim Delegationstreffen im März in Kiew besprochen wird.

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