Das Urteil lautet: Nicht therapierbar | Rat Hund Tat
Das Urteil lautet: Nicht therapierbar

Das Urteil lautet: Nicht therapierbar
08. Dezember 2015

Ein Rottweilerrüde verletzte ein Kind lebensgefährlich, so dass das Gericht jetzt die Tötung des Tieres absegnete.

Im Juli 2015 erhielt ein zweijähriges Mädchen von einem Rottweiler schwere Bissverletzungen am Kopf, Bauch, Beinen und im Gesicht. Die Stadt Duisburg ordnete die sofortige Einschläferung des Hundes an, so, wie es das Landeshundegesetz vorschreibt.

Die Halterin des Tieres versuchte per Eilantrag die Einschläferung zu verhindern. Vor dem Oberverwaltungsgericht wurde der Antrag jedoch abgelehnt. Die Begründung der Richter lautet, dass von dem Rüden eine besondere Gefahr ausgehe. Laut eines Gutachtens zeige der Hund ein unkontrolliertes Beutefangverhalten ohne jegliche Beißhemmung. Sein Jagdverhalten sei fehlgeleitet, eine Therapie nicht erfolgsversprechend.

Der angerichtete Schaden rechtfertige eine Einschläferung des Tieres, um weiteren Beißattacken vorzubeugen. Den Vorschlag der Besitzerin, den Hund an eine Tierschutzeinrichtung zu übergeben, lehnte das Gericht aufgrund des Gutachtens ab. Das Urteil des Gerichts ist unanfechtbar.

Ein unfassbar tragischer Fall, bei dem sämtliche Parteien verlieren. Der Hund sein Leben, die Halterin ihren Hund, wobei das Mädchen und seine Familie den qualvollsten Part zu tragen haben.

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