Der Bedarf an Diensthunden steigt | Rat Hund Tat
Der Bedarf an Diensthunden steigt

Der Bedarf an Diensthunden steigt
13. Februar 2014

Der Bedarfsanstieg an Diensthunden der Bundeswehr veranlasste die Institution zum Bau einer neuen Zuchtanlage. Sie wurde diese Woche eröffnet.

Die Bundeswehr betreibt eine Schule für Diensthundewesen, in der verschiedene Rassen für diverse Aufgaben ausgebildet werden. Aufgrund der steigenden Nachfrage und der verstärkten Differenzierung der Tätigkeitsbereiche entschied sich das Militär für eine eigene Zuchtanlage.
In der Gräfin-von-Maltzan-Kaserne im Hochpochtener Wald entstand, nach zwei Jahren Planung und Bauzeit, eine Zuchtstation. Hier werden von jetzt an deutsche und belgische Schäferhunde und Labradore gezüchtet. Die Zuchtziele sind leistungsstarke Gebrauchshunde, die rund 70 Prozent des Jahresbedarfs einer Nachfolgegeneration hervorbringen. Ein immenser Vorteil der eigenen Zucht ist eine Marktunabhängigkeit.

Bereits seit einigen Jahren beschäftigt sich die Schule für Diensthundewesen der Bundeswehr mit der Hundezucht. Bisher waren die Zuchthündinnen extern vom Ausbildungszentrum untergebracht. Mit der neuen Anlage ist ab sofort alles unter einem Dach. Für die Betreuung der Hündinnen wurden vier Zivilstellen eingerichtet.

„Mit dem Umzug in die neue Zuchtstation ist die Schule für Diensthundewesen der Bundeswehr nun endgültig komplett in der Gräfin-von-Maltzan-Kaserne im Hochpochtener Wald zusammengeführt worden. Das erleichtert vieles im täglichen Dienstbetrieb der Schule und spart unter anderem auch die vielen Wege nach Koblenz zur Dienstaufsicht und der veterinärmedizinischen Überwachung der Mutterhunde und ihrer Welpen“, erklärte Oberstleutnant René Rudolph, stellvertretender Kommandeur der Diensthundeschule.

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