Der Hund als Drogenkurier | Rat Hund Tat
Der Hund als Drogenkurier

Symbolbild

Der Hund als Drogenkurier
17. Dezember 2014

Dass Hunde als Drogenkuriere missbraucht werden ist nicht neu. Doch erneut flog in Peru ein Drogenschmuggler auf, der seinen Hunden Kokainpäckchen in die Bauchhöhle einoperierte.

Giussepe Tombolan, ein 22-jähriger Italiener mit mexikanischem Pass, gastierte mit seinen beiden Bernhardinern in einem Hotel, nahe dem Flughafen in Lima, der Hauptstadt Perus. Der Hotelier wurde auf seinen Gast aufmerksam, weil er intensiv darum bemüht war, seine Hunde vor fremden Blicken zu schützen. Er verständigte die Polizei, da ihm das Verhalten des Mannes spanisch vorkam.

Als die Beamten Giussepe Tombolan kontrollierten und das Hotelzimmer betraten, waren sie von der Grausamkeit der Situation entsetzt. Sie fanden in dem Zimmer operationsbesteckt, Medikamente und blutgetränkte Baumwolltücher. Bei den beiden Hunden, einer fünfjährigen Hündin namens Lola und einem knapp dreijährigen Rüden namens Bombón, blickten sie auf lange OP-Schnitte unter dem Bauch.

Die Tiere wurden sofort einer Amtstierärztin übergeben, die sie notoperierte. Beide Hunde hatten bereits eine Bauchfellentzündung. Die Ärztin entfernte insgesamt 2,9 Kilogramm Kokain aus ihrem Bauchraum. Der Rüde überlebte dieses Szenario nicht, Lola kämpft noch mit hohem Fieber um ihr Leben.

Die entsetzten Beamten sahen ein derart abscheuliches Verbrechen von Tierquälerei zum ersten Male.

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