Die ersten »Mafia-Hunde« sind in der Vermittlung | Rat Hund Tat
Die ersten »Mafia-Hunde« sind in der Vermittlung

Symbolbild

Die ersten »Mafia-Hunde« sind in der Vermittlung
17. Januar 2017

Die ersten Hunde der deutschen Hundemafia aus Siegen-Kreuztal stehen zur Vermittlung bereit. Gesucht werden erfahrene Hundehalter.

Ende 2016 berichteten wir über eine Zuchtanlage in Siegen-Kreuztal, in der auf mafiöse Weise Hunde wahllos vermehrt wurden. Mitte Dezember wurde das Betriebsgelände der Familie von einem Sonderkommando geräumt. Dabei wurden 105 Hunde beschlagnahmt.

15 der beschlagnahmten Hunde leben seither im Tierschutzzentrum Dortmund. 

Peter Hobrecht, Leiter des Zentrums, und sein Team hegte und pflegten diese 15 Hunde besonders intensiv, damit die sie erfahren, dass nicht jeder Mensch schlecht ist.

Seit dem 12. Januar stehen einige der Hunde zur Vermittlung bereit.

Die »Mafia-Hunde«, wie sie das Tierschutzzentrum nennt, sind im Alter von drei Monaten bis 10 Jahren. Sie gehören zu den Rassen Beagle, Tibetdogge, Zwergpudel, Labrador, Boxer Mischlinge, Bulldoggen-Mops Mischlinge, Akita Inu und Golden Retriever.

Peter Hobrecht freut sich über jeden vermittelten Hund, warnt aber vor Mitleidskäufen.

Die Hunde kennen von Menschen nichts Gutes. Sie hatten noch nie ein normales Hundeleben, auch wenn sie untereinander sehr sozial seien, erklärt er. Die Hunde haben noch sehr viel zu lernen und eine Unmenge zu verarbeiten. Das Tierschutzzentrum sucht erfahrene Hundehalter, die sich den Problemen der Hunde stellen möchten.

Für einige Hunde wäre es schön, zu einem souveränen Artgenossen zu kommen, an dem sich der »Mafia-Hund« orientieren kann.

Kontakt zum Tierschutzzentrum Dortmund: Telefon 0231 170 680 oder Email tierheim@dortmund.de

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