Diensthund im Einsatz verletzt | Rat Hund Tat
Diensthund im Einsatz verletzt

Symbolbild

Diensthund im Einsatz verletzt
18. September 2014

Ein Diensthund der Polizei erlitt bei einem Einsatz eine blutende Verletzung, die ihn nicht an der Erfüllung seiner Aufgabe hinderte. Tapfer stellte er den Einbrecher.

In der vergangenen Woche wurden die Beamten der Polizei Hubbelrath zur Unterstützung des Security Dienstes eines Konzerns angefordert. Auf dem Firmengelände hielten sich zwei dubiose Gestalten auf. Die Uniformierten umstellten das Gelände, während der Diensthund »Silent« mit seinem Führer durch ein zuvor geschnittenes Loch im Zaun das Areal betrat. Der Hund nahm direkt die Spur auf und führte seine Begleitperson zu zwei vermummten Personen, die gerade mit einem beladenen Transporter abfahren wollten.

Der Diensthundeführer sprach die Delinquenten laut an und forderte sie auf, stehen zu bleiben. Einer der beiden warf daraufhin ein Metallfernglas in die Richtung des Hundes. Er traf Silent am Kopf und verursachte eine Platzwunde. Den Augenblick des Schreckmoments ausnutzend, flüchtete einer der Täter. Der Andere jedoch wurde von dem tapferen Silent, trotz blutender Wunde, überwältigt. Es handelt sich um einen 33-jährigen, obdachlosen Osteuropäer, der in den nächsten Tagen dem Haftrichter vorgeführt wird. Nach seinem Kompagnon wird weiterhin gefahndet.

Die Platzwunde von Silent wurde noch in derselben Nacht in einer Tierklinik versorgt. Durch den Schlag erlitt er obendrein eine Gehirnerschütterung, die ihn für die nächsten 14 Tage vom Dienst befreit.

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