Dobermann im Winter ausgesetzt | Rat Hund Tat
Dobermann im Winter ausgesetzt

Symbolbild

Dobermann im Winter ausgesetzt
11. Januar 2017

Im Kreis Herford setzte jemand einen Dobermann Rüden bei Minusgraden am Straßenrand aus.

Ein in der Nähe des Fundorts wohnendes Paar bemerkte am Abend mehrere Wolldecken am Straßenrand, sie dachten sich aber zunächst nichts dabei. Am nächsten Morgen sahen sie einen großen Hund vor ihrer Haustür sitzen. Der Mann des Hauses öffnete die Tür einen Spalt und sagte: »Sitz«, woraufhin sich der Hund sofort setzte. Als der Mann die Tür weiter öffnete, drängte der Hund ins Innere des Hauses. 

Der Hund, ein Dobermann Rüde von knapp einem Jahr, hatte vermutlich in der Nacht schon versucht, das Paar auf sich aufmerksam zu machen. Abdrücke von Hundepfoten, eine zerkratzte Haustür und ein zerrissenes Fliegengitter weisen darauf hin. 

Die Hausbewohner machen dem Dobermann keine Vorwürfe, im Gegenteil. »Das ist alles halb so wild. Viel schlimmer ist es, dass er bei der Kälte die ganze Nacht draußen war. … er hätte erfrieren können«, sagen die Beiden.

Der junge Dobermann Rüde ist dem Tierheim Eichenhof übergeben worden. Leider ist der Hund weder tätowiert noch gechippt.

Als einziges Erkennungsmerkmal trägt der Hund eine lange Operationsnarbe an der Innenseite eines Oberschenkels. Vorerst wird der Dobermann im Tierheim bleiben. Der Besitzer hat sechs Monate Zeit, ihn dort abzuholen.

Die Mitarbeiter vom Eichenhof weisen eindringlich darauf hin, dass kein Hund ausgesetzt werden muss. Es gibt vor dem Tierheim eine warme Notbox mit Wasser und einem Körbchen, in der Hunde anonym abgegeben werden können.

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