Dortmunder CDU im Visier der Tierschützer | Rat Hund Tat
Dortmunder CDU im Visier der Tierschützer

Dortmunder CDU im Visier der Tierschützer
14. Februar 2014

Die »Neue Rheinpresse« sorgt für Furore. Ihr Bericht über den Ruf der CDU Dortmund nach einer Abwrackprämie für Hunde brachte die Partei in die Schusslinie.

Aufgrund der immensen Kosten für die Kotsäuberung der Dortmunder Straßen fordert die ortsansässige CDU eine »Abwrackprämie für Hunde«, berichtet die »Neue Rheinpresse« auf ihrer Internetseite. Weiter heißt es dort, dass eine Euthanasie-Station eingerichtet wurde. "Das Angebot gilt übrigens nicht nur für eigene, sondern auch für streunende Hunde. Dadurch gewinnt das Projekt eine soziale Komponente, denn obdachlose Flaschensammler könnten so ihr Tätigkeitsfeld erweitern und ein paar Euros dazu verdienen", so sagt es angeblich das Parteimitglied Arne Hüttemann.

Die sozialen Netzwerke schlagen Alarm. Tierschützer fluten die Foren mit Protestmeldungen. Eine erfolgreiche Publicity für die »Neue Rheinpresse«, eine unglückliche für die CDU. Denn die Nachricht ist ein satirischer Beitrag der Internetseite. Es handelt sich um eine klassische Zeitungsente.

Die Partei ist in Not. Dutzende Male erklärte sie bereits, dass sie mit dem Bericht nichts zu tun habe. "Wir haben auch zahlreiche Anrufe, Faxe und Mails von empörten Tierschützern bekommen", klagt Fraktionsgeschäftsführer Manfred Jostes. Doch die Kritiker der Meldung finden diesen Scherz moralisch Abstoßend und geben zu bedenken, dass sich die CDU Gedanken darüber machen solle, wieso einer solchen Meldung Glauben geschenkt wird.

Aus der Entfernung betrachtet, liest sich der Bericht augenzwinkernd lustig. Der Partei hätte es gut getan, wäre er am 1. April veröffentlicht worden.

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