Eine These verunsichert Hundehalter | Rat Hund Tat
Eine These verunsichert Hundehalter

Eine These verunsichert Hundehalter
25. Mai 2016

Eine neue Studie des amerikanischen Tierexperten Stanley Coren verunsichert Hundehalter. Als Ergebnis rät er dazu, Hunde nicht mehr zu umarmen.

Stanley Coren, Psychologe und Tierexperte in den Vereinigten Staaten, veröffentlichte eine These, die besagt, dass nur knapp acht Prozent aller Hunde die Umarmung eines Menschen genießen können.

Seine Behauptung stützt er auf die Analyse von 250 Fotos, auf denen ein Hund von einem Menschen umarmt wird. Anhand von Mimik und Gestik des Hundes erkennt Coren, dass ca. 82 Prozent der Hunde durch eine Umarmung wenigstens ein Stresssignal zeigen. Die Hunde wenden sich von dem Menschen ab, gähnen, lassen die Ohren hängen, drehen sie nach hinten, lecken sich die Lefzen oder hecheln. Bei zehn Prozent der Tiere konnte er deren Gefühlslage nicht zweifelsfrei feststellen.

Coren sagt, dass Internet sei voll von Fotos, auf denen der Mensch glücklich, der Hund allerdings unglücklich sei.

Er erklärt das hündische Verhalten damit, dass Hunde bei Stress oder Angst weglaufen würden. Hielte sie ein Mensch jedoch fest, verursacht die Umarmung Unwohlsein beim Hund. So käme es dann auch zu den Bissen ins Gesicht. Seiner Meinung nach solle der Hundebesitzer seine Liebe zum Hund über Streicheln, netten Worten oder Futtergabe kundtun.

Zu dem Thema Streicheln und Berührungen finden Sie umfangreichen Lesestoff unter Leben mit Hund.

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