Einmal lächeln bitte | Rat Hund Tat
Einmal lächeln bitte

Einmal lächeln bitte
10. April 2015

In einer Forschungsarbeit fanden Wissenschaftler heraus, dass Hunde fröhliche und zornige Gesichter von Menschen unterscheiden können.

An der Universität von Wien forschten der Wissenschaftler Ludwig Huber und sein Team drei Jahre an der Gesichterkennung von Hunden. Dafür nutzen sie einen Touchscreen, auf dem Hunden jeweils ein fröhliches und ein zorniges Gesicht gezeigt wurde. Entweder konnten die Hunde nur die Augen- oder nur die Mundpartie sehen, um eine Kombination aus Blick und Zähnezeigen zu vermeiden.

Bevor die Testphase beginnen konnte, wurde ein Teil der Hunde mittels Belohnung darauf konditioniert, bei fröhlichem Ausdruck den Touchscreen anzustupsen. Die andere Hälfte erhielt immer eine Belohnung beim Anstupsen des zornigen Ausdrucks. Bereits bei der Vorübung stellten die Forscher fest, dass es einfacher war, Hunde auf das fröhliche Gesicht zu konditionieren. »Es sieht so aus, als würden die Hunde Hemmungen haben, zornige Gesichter anzustupsen«, erläutert Ludwig Huber.

Nach einigen Trainingsdurchläufen waren die Hunde tatsächlich in der Lage, Unterschiede zu erkennen. Dabei spielte es keine Rolle, ob ihnen das Gesicht bekannt war oder es sich um eine fremde Person handelte.

Ob die Hunde die dazugehörigen Emotionen auch erkennen, oder sich rein an den Gesichtszügen orientieren, ist mit diesem Test noch nicht geklärt. Doch das wird die nächste Stufe der Studie zeigen, so die Wissenschaftler.

Interessant zu wissen wäre, wie die Hunde, die mit einer Belohnung auf zornige menschliche Gesichter konditioniert wurden, im täglichen Leben damit verfahren.

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