Elf Hunde nach Attacke eingeschläfert | Rat Hund Tat
Elf Hunde nach Attacke eingeschläfert

Elf Hunde nach Attacke eingeschläfert
11. Februar 2014

Im belgischen Riemst attackierte eine frei laufende Hundemeute zwei Mädchen. Eines der Mädchen wurde lebensgefährlich verletzt, ist nun jedoch stabil.

Am vergangenen Sonntag radelten zwei elfjährige Mädchen mit ihren Fahrrädern durch die Ortschaft Heukelom bei Riemst, als eine Meute Hunde sie plötzlich anfiel. Die vier Labradore und sieben Bouviers waren aus einem nächstgelegenen Grundstück ausgerissen.

Während sich eines der Mädchen hinter einen Zaun retten konnte, wurde das andere zu Boden gerissen und heftig gebissen. Dem Mut eines jungen Paares ist es zu verdanken, dass das schwer verletzte Mädchen die Attacke überlebte. Sie griffen couragiert ein, zerrten das Mädchen in ihren PKW. Herbeigeeilte Passanten, unter ihnen ein Polizist, drängten die Hundemeute zurück, wobei auch sie gebissen wurden.

Die Hunde hatten dem Kind am gesamten Körper lebensgefährliche Fleischwunden zugefügt. Im Krankenhaus leiteten die Ärzte eine Notoperation ein, weitere Operationen folgten in den darauffolgenden Tagen. Das Kind liege auf der Intensivstation und sei vorerst physisch stabil, heißt es in den belgischen Medien.

Auf dem Grundstück des Hundebesitzers fanden die Behörden noch zusätzlich über 30 versteckte Hunde. Nach der Beschlagnahmung wurden die Tiere einem Tierheim übergeben. Gegen den illegalen Züchter, der den Behörden bereits bekannt ist, da man ihm 2008 40 Hunde wegen illegaler Zucht abnahm, wurde ein Strafverfahren und eine Schadensersatzklage eingeleitet. Ihm droht ein sechsmonatiger Gefängnisaufenthalt.

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