Empörung bei Hundehalter | Rat Hund Tat
Empörung bei Hundehalter

Empörung bei Hundehalter
06. Oktober 2016

In Graz wurde ein Hundehalter zu einem Strafgeld verdonnert, weil sein Hund angeblich »schwarz« gefahren ist.

Nichtsahnend sitzt Peter Koch mit seinem Hund auf dem Schoß in der Straßenbahn. Als der Kontrolleur kommt, muss er seinen Hund kurz auf den Boden setzen, um an seine Jahreskarte für öffentliche Verkehrsmittel zu kommen.

Für seinen Hund hatte er keine Fahrkarte gelöst, weil, laut Leitlinien, kleine Hunde die keinen eigenen Platz beanspruchen kostenfrei transportiert werden.

Nun saß der Hund aber nicht mehr auf dem Schoß von Herrchen, sondern am Boden. Das wiederum nehme Platz in Anspruch, so dass Herr Koch eine Fahrkarte hätte lösen müssen, meinte der Kontrolleur.

Der Hundehalter war außer sich vor Empörung, als er plötzlich ein Strafgeld von 100 Euro zahlen sollte.

Als sich noch weitere Mitfahrer einmischten, eskalierte die Situation gänzlich. Der empörte Hundehalter beschwerte sich bei der Holding. Die Straßenbahn Betreiber ließen »Gnade vor Recht« ergehen und erließen Herrn Koch die Strafe.

Allerdings mit der Betonung, dass es eine einmalige Kulanz sei. Laut Leitlinie wären nur Hunde von einer Bezahlung befreit, die als Handgepäck durchgingen.

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