Erfinder bereut seine Schöpfung - den Labradoodle | Rat Hund Tat
Erfinder bereut seine Schöpfung - den Labradoodle

Erfinder bereut seine Schöpfung - den Labradoodle
27. März 2014

Für einen guten Zweck kreuzte vor Jahrzehnten der Zuchtleiter der Royal Guide Dog Association of Australia den Pudel mit einem Labrador. Heute verkommen Pudelkreuzungen zu Designerhunden.

Wally Conrons, damaliger Zuchtleiter der Royal Guide Dog Association of Australia, half mit seiner Schöpfung einem Paar, welches vor dem Problem stand, das die Frau blind und ihr Mann hundeallergisch war. Naheliegend kam für das Paar der allergikerfreundliche und lernwillige Pudel in Frage.

Als Blindenführhund stellte sich dieser als gänzlich ungeeignet heraus. Wally Conrons kam auf die Idee, den kaum haarenden Pudel mit einem geeigneten Blindenführhund, den Labrador, zu kreuzen. Nachdem er seinen Hybriden den Namen Labradoodle gab, stieg auch das weltweite Interesse an diesem Mirakelhund.

Heute ist W. Conron allerdings alles andere als begeistert von der einst gut gemeinten Idee und sagt dazu: „Ich habe einen Frankenstein auf die Menschheit losgelassen!“ Gewinnsüchtigen Züchtern ebnete er einen Weg zu Schaffung neuer Designerhunde. Auf die Gesundheit legen sie dabei keinen Wert.

Kreuzungen von Golden-Retriever-Pudel, sogenannte Goldendoodles, Cockapoos (Cocker Spaniel und Pudel) und sogar Shih-poos (Shih Tzu und Pudel) sind keine Seltenheit mehr. Entsetzt äußert sich Conron zu dem Vorhaben, einen Rottweiler mit einem Pudel zu kreuzen: „Wer macht denn so was?“ Statt Stolz empfindet W. Conron Reue für seinen Labradoodle.

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