Erpresser wird zur Kasse gebeten | Rat Hund Tat
Erpresser wird zur Kasse gebeten

Symbolbild

Erpresser wird zur Kasse gebeten
19. Juni 2017

Ein ehemaliger Polizeibeamter aus Österreich landet bei dem Erpressungsversuch einer Hundehalterin selbst vor Gericht.

Ein 40 Jahre alter ehemaliger Polizeibeamte spaziert durch Krems, als etwas auf einem Privatgrundstück seine Aufmerksamkeit weckt. Er tritt an den Gartenzaun heran und spät hinüber. Plötzlich springt ein Hund, ein Boxer am Gartenzaun hoch und packt die Jacke des Mannes.

Die Hundehalterin, 33 Jahre alt, leistet Schadensersatz von 70 Euro. Für die Versicherung unterschreiben beide eine Schaden Abgeltungsvereinbarung.

Kurze Zeit später empfängt die Hundehalterin eine E-Mail von dem Mann.

Darin steht, er habe von dem Vorfall doch einen größeren Schaden davongetragen, als er angenommen hatte. Grundsätzlich liebe er ja Hunde, verfiele nun aber in eine Angststarre, wenn ihm Hunde begegneten. Eine Zahlung von 150 Euro würde das vermutlich mildern. Sollte die Hundehalterin seiner Zahlungsaufforderung nicht nachkommen, würde er doch noch Anzeige erstatten. Zur Anzeige kam es tatsächlich – für ihn.

Die Hundehalterin ließ sich nicht erpressen und zeigte den Mann an.

Dieser stand nun in Krems vor Gericht und wurde zu einer Geldstrafe von 1920 Euro verurteilt. Seine Erklärung: »Das war ja alles nur ein Missverständnis«, ließen die Richter nicht gelten.

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