Familie ließ Hund und Sperrmüll zurück | Rat Hund Tat
Familie ließ Hund und Sperrmüll zurück

Symbolbild

Familie ließ Hund und Sperrmüll zurück
09. November 2016

In Detroit rettete Dustin Oliver einen American Staffordshire Terrier Rüden, den er Boo taufte.

Dustin Oliver ist Mitarbeiter der Hilfsorganisation »Detroit Youth and Dog Rescue«. Eine Organisation, die sich um Jugendliche und Obdachlose Menschen und Hunde kümmert. Im Zuge seines Berufs erfuhr er von einem obdachlosen Hund, der vor einem Haus zwischen Unrat am Straßenrand sitzt.

Dustin fuhr zu dem Haus und sah einen American Staffordshire Terrier Rüden, der sich hinter Sperrmüll versteckte, als Dustin sich ihm nähern wollte.

Von den Nachbarn erfuhr er, dass die Familie bereits seit einigen Wochen fort sei. Einmal war die Familie noch aufgetaucht und nahm einige Möbel mit. Um den Hund habe sich die Familie nicht gekümmert. Ihren Hund und den Sperrmüll ließen sie zurück. Der treue Rüde wartet seit dem auf die Rückkehr seiner Menschen.

Der Hund, Dustin taufte ihn kurzerhand Boo, wich der Annäherung des fremden Menschen aus. Er ließ sich nicht anleinen, war skeptisch, aber bellte und knurrte nicht. Dustin stellte ihm Wasser hin und warf ihm ein paar Futterbrocken entgegen. Dankbar nahm Boo die auf.

Boo zeigte viel Unsicherheit fremden Menschen gegenüber. Dustin war sofort klar, dass er geduldig sein muss, um Boo helfen zu können. Er sprach ruhig auf den Hund ein und rückte zentimeterweise näher. 

»Die ganze Zeit sprach ich mit Boo. Ich erklärte ihm, dass ich es gut mit ihm meine und er nie wieder verletzt wird«, erzählt Dustin Oliver.

Es brauchte einen ganzen Tag, bis Boo sich die Leine anlegen ließ, an ihr ruhig verhielt und letztendlich ins Auto stieg.

Bei einer tierärztlichen Untersuchung stellte sich heraus, dass Boo Herzwürmer hatte. Sein Retter vermutet, dass das wohl der Grund sei, warum die Familie ihren Hund zurückließ. In Detroit habe kaum noch ein Mensch einen bezahlten Job. Die Familien können sich die Tierarztkosten nicht leisten.

Boo´s Geschichte zog weite Kreise. Schnell fand sich eine Fangemeinde, die ein Spendenkonto einrichtete, um Boo´s Therapie bezahlen zu können. Zu Dustin fasste Boo mittlerweile vertrauen. Vorerst wird der Rüde bei seinem Retter leben, bis er ganz gesund ist. Parallel dazu sucht die Hilfsorganisation jetzt schon ein passendes Zuhause für den Rüden.

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