Friedhof statt Schrottplatz | Rat Hund Tat
Friedhof statt Schrottplatz

Friedhof statt Schrottplatz
09. März 2015

São Paulos Behörden setzten auf die Rasse Rottweiler in der Bewachung von Friedhöfen. Erfolgreich, wie sich herausstellte.

São Paulo ist eine multikulturelle Megametropole, größte Stadt Brasiliens, mit über elf Millionen, überwiegend gottesfürchtigen Bewohnern. In den vergangenen Monaten kam es vermehrt zu Diebstählen auf den Friedhöfen der Stadt. Nahezu täglich, vielmehr nächtlich, verschwanden Statuen, Kapitelle, Grabsteine und sogar ein bronzener Engel. Für strenggläubige Menschen bedeutet das Schändung geweihter Erde, Ruhestörung der Toten und einen persönlichen Affront.

Der Friedhof »Consolação« nimmt eine Fläche von 76.000 Quadratmetern ein. Damit ist er wenig überschaubar und noch weniger einfach zu bewachen. 410 Straftaten verzeichneten die Behörden in 2014. Zeit zu handeln, dachten sich die lokalen Verwaltungen und setzten kurzerhand auf Sicherheitsfirmen und Wachhunde.

Seit dem 5. Januar diesen Jahres wird der Friedhof von der Rasse Rottweiler bewacht. Die Verwaltung ist begeistert. Die fünf Hunde scheinen den Kriminellen Furcht einzuflößen. Tagsüber werden die Vierbeiner vom Sicherheitspersonal begleitet, des Nachts ruhen sie in Schutzhütten. Die Diebstähle gehören, zumindest auf dem »Consolação«, der Vergangenheit an.

Die Behörden überlegen nun, auch auf anderen Zömeterien weitere Hunde einzusetzen.

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