Fuchspopulation macht Staupeimpfung weiterhin nötig | Rat Hund Tat
Fuchspopulation macht Staupeimpfung weiterhin nötig

Fuchspopulation macht Staupeimpfung weiterhin nötig
24. Juni 2014

Im Landkreis Esslingen wurden mehrere Füchse tot aufgefunden. Untersuchungen des Veterinäramts bestätigten, dass alle Füchse mit dem Staupevirus infiziert sind.

Durch die hohe Zahl der Füchse, verbreiten sich in Deutschland nun erneut einige Krankheiten. Eine der gefährlichsten Viren für Hunde ist der Staupevirus, sofern der Hund dagegen nicht geimpft wurde.

Seit einigen Jahren beobachten die Veterinärämter die Ausbreitung der Seuche von Nord nach Süd in Deutschland. Das CVUA (Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt) in Stuttgart bestätigte, dass es im Raum Stuttgart vermehrt zu Infektionen bei Wildtieren gekommen war.

Besonders betroffen ist derweilen der Landkreis Esslingen. Gerhard Stehle, Leiter des Kreisveterinäramts, appelliert an die Jägerschaft, Füchse stärker zu bejagen. Markus König vom Forstrevier Weilheim gibt hingegen zu bedenken, dass der Fuchs auch ein Nützling sei und sich die Bejagung der klugen Tiere äusserst schwierig gestaltet. Er empfiehlt, alle Hunde im Wald anzuleinen und von erkrankten oder toten Tieren fern zu halten.

Für Menschen und Katzen ist de Staupevirus ungefährlich, aber Füchse, Marder, Dachse, Waschbären und vor allem Hunde sind extrem gefährdet. Der Virus überträgt sich als Tröpfcheninfektion oder durch direkten Kontakt zu erkrankten Tieren. Welpen sollten ab der achten Woche eine Grundimmunisierung erhalten.

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