Fürstenfeldbruck halbiert die Hundesteuer | Rat Hund Tat
Fürstenfeldbruck halbiert die Hundesteuer

von User:Mattes (Eigenes Werk) [Public domain oder Public domain], via Wikimedia Commons

Fürstenfeldbruck halbiert die Hundesteuer
20. Oktober 2015

Hundehalter von Rassen der Liste II zahlen in Fürstenfeldbruck eine jährliche Hundesteuer von 720 Euro. Das soll sich demnächst ändern.

Der Stadtrat von Fürstenfeldbruck beschließt eine Steuerreduzierung für Hunde der Liste II, wie beispielsweise Dobermann, Bullterrier, amerikanische Bulldogge und Bordeaux Dogge. Voraussetzung der Reduzierung ist ein Gutachten eines Experten, dass der Hund keine Gefahr für die Öffentlichkeit darstellt und der Halter sich einer Schulung und Prüfung unterzog. Legt der Hundebesitzer ein solches »Negativzeugnis« vor, wird der Steuersatz von 720 auf 360 Euro reduziert.

Den Anstoß zu dieser Praxis gab Piratenpartei Mitglied Andreas Ströhle, der die Missstände der Hundesteuerregelung korrigieren möchte. Doch sein angestrebtes Ziel, die Angleichung der Hundesteuer rassenunabhängig zu gestalten, erreichte er nicht. Mit seiner Argumentation, die »normalen« Hunde wie Deutscher Schäferhund und Doggen würden mit 48 Euro per Anno besteuert, obwohl von denen eine nachweislich höhere Gefahr ausginge, sorgt für eine Ungleichbehandlung und würde die Sicherheitslage in Disbalance bringen, konnte er den Stadtrat nicht bekehren.

Für Hundebesitzer, deren Hund in der Klasse II notiert sind, dennoch ein Erfolg. Auch wenn wieder einmal die Frage gestellt werden sollte: »Warum überhaupt eine Hundesteuer, wenn sie nicht zweckgebunden eigesetzt wird?«

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