Gefahrenpotential Fahrradfahrer | Rat Hund Tat
Gefahrenpotential Fahrradfahrer

Gefahrenpotential Fahrradfahrer
08. Mai 2015

In Norddeutschland biss ein Hund, obwohl er angeleint war, einem Fahrradfahrer in sein Bein. Der Radler musste medizinisch versorgt werden.

Sich bewegende Objekte lösen bei vielen Hunden den Jagdinstinkt aus. Plötzlich auftauchende Personen können einen Schreckensmoment bei Hunden auslösen. Beides miteinander gepaart könnte die Ursache für einen Beißvorfall in Glückstadt gewesen sein.

Ein Glückstädter Ehepaar spazierte mit seinem angeleinten Vierbeiner den Deich entlang. Ein Fahrradfahrer näherte sich, woraufhin das Paar samt Hund den Weg freimachte. Knapp waren die Spaziergänger passiert, sprang der Hund vor und biss dem Radler ins Bein. Dabei stürzte der 80-jährige Mann mit seinem Rad.

Die entsetzten Hundehalter waren sofort zur Stelle und halfen, wo sie konnten. Der Sturz verlief ohne schlimmere Folgen, doch das Bein musste ärztlich versorgt werden. Den Hundehalter erwartet nun eine Anzeige.

Ein Unfall, der vermeidbar gewesen wäre, wären die Beteiligten umsichtiger gewesen. Radler sollten, sofern sie rückwärtig heranfahren, sich durch Klingeln oder Ansprechen zu erkennen geben. Ein gebührlicher Abstand und ein gemäßigtes Tempo beim Vorbeifahren an Spaziergängern wirken auf Hunde weniger bedrohlich. Die Hundehalter können ein wenig zur Seite treten, ihre Hunde etwas kürzer an der Leine halten oder sich vor ihren Hund stellen, um ihn abzuschirmen.

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